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ROHRBACH-BERG. Einen Abend voller Erinnerungen und Musik aus der Heimat bescherte der Bezirks-Heimatverein den Besuchern des großen Heimatabends im Centro. Damit endet zwar auch das Leader-Projekt Topotheken, die Online-Archive selbst aber sind lebendiger denn je.

Foto: Hanner
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„Die Topotheken erlauben einen Blick in die Heimat, wie sie jetzt ist, aber auch, wie sie einst war“, fasste der Heimatvereins-Bezirks­obmann Franz Saxinger den Sinn und Zweck der Topotheken kurz zusammen. Das Förderprogramm Leader machte es möglich, dass die Topotheken in mittlerweile 27 Gemeinden des Bezirkes Rohrbach befüllt und genutzt werden. Ignaz Märzinger war Topothekar der ersten Stunde, als er in Kollerschlag mit der Einrichtung dieses Archives begann: „Wir müssen das Wissen von früher konservieren und schauen, dass wir die Geschichten hinter den Fotos und Zeitzeugen auftreiben“, rief er seine Topothekars-Kollegen auf.

Verantwortung übernehmen

Doch obwohl die Topohekare durchwegs eher ältere Semester sind, soll das Online-Archiv auch und besonders junge Menschen ansprechen. „Wir sollen unsere Geschichte und unsere Traditionen für die Nachwelt festhalten. Dafür tragen wir die Verantwortung“, gab Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner als Förderin der Topotheken zu bedenken.

Auch Trauer hat Platz

Zu sehen gab es für die Besucher fotografische Schmankerl und die dazugehörigen Geschichten aus den Topotheken des Bezirkes. Etwa von der früheren Donaufähre in Hofkirchen, dem beliebten Sommerfrische-Ort Julbach oder von einer Familientragödie im Jahr 1917 in Kleinzell, bei der fünf Töchter einer Familie an der Ruhr starben.


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