Auf die Nachbarn kann man in der Corona-Krise zählen
BEZIRK ROHRBACH. Seit mehr als einem Monat hat Corona das Land mit all seinen Einschränkungen fest im Griff. Vor allem für ältere Menschen wird das zunehmend zur Herausforderung, da sie oft auf Hilfe angewiesen sind. Die Nachbarschaftshilfe funktioniert im Bezirk vorbildlich.

Seit ihrer ersten Fahrt am 19. März hat die Generationenhilfe in Rohrbach-Berg bereits mehr als 100 Fahrten für ihre Mitmenschen erledigt. „Dabei haben wir bisher insgesamt um einen Warenwert von rund 2.000 Euro eingekauft“, ist Ulrich Maier zurecht stolz. Er hat gemeinsam mit drei weiteren Studenten die Generationenhilfe in Rohrbach-Berg eingerichtet. „Wir hoffen und sind davon überzeugt, dass wir einige Menschen in der gegebenen Situation unterstützen konnten und für diese der geänderte Alltag – sofern davon die Rede sein kann – erleichtert wurde.“
Da seit Ostern die Anrufe zurückgingen und die vier vom Organisationsteam wieder ihrem Lehramtsstudium nachgehen müssen, wird das Angebot voraussichtlich auch mit Anfang Mai beendet werden müssen. „Daher würden wir schon gerne auf diesem Weg Danke sagen bei allen helfenden Händen, den Privatpersonen, die uns unterstützt haben und bei der PhoneBox Rohrbach, dem BAV, der Raika Rohrbach und der Gemeinde Rohrbach“, so Maier.
Tolle Nachbarschaft
Aber auch im privaten Umfeld gibt es genügend Menschen, die sich um Risikogruppen annehmen. So eine positive Erfahrung darf auch das Ehepaar Hans und Gerti Moser aus Schönegg machen. Mit ihren 74 und 72 Jahren gehören sie zur älteren Generation, die besonders geschützt werden soll. In ihrer Siedlung in Köckendorf übernehmen drei Nachbarn seither das Einkaufen für das Paar. „Wir sind so dankbar und für uns ist das sehr wertvoll. Dank ihnen sind wir bestens geschützt und müssen gar nicht raus. Danke dafür!“, sind sie voll des Lobes für den Einsatz ihrer Mitmenschen.


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