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Gemeinsam im Einsatz: FF-Kameraden leisteten im Vorjahr 400.000 freiwillige Stunden

Martina Gahleitner, 11.05.2020 08:21

BEZIRK ROHRBACH. Heuer wird es keine Feuerwehr-Bezirkstagung geben, erst im April 2021 wieder. Weil aber die gewaltige Leistung der Kameraden nicht unbeachtet bleiben soll, präsentieren wir hier die Zahlen über das vergangene Einsatzjahr 2019.

  1 / 3   Allein für die Einsätze haben die Kameraden insgesamt mehr als 30.000 Stunden geleistet. Foto: BFK Rohrbach

Fast 12 Prozent der Menschen im Bezirk Rohrbach sind Mitglied bei einer der 59 Feuerwehren. Aktuell sind es 6.442 FF-Kameraden, 84 davon kamen im Vorjahr neu dazu. Gemeinsam meisterten sie knapp 2.500 technische Einsätze und Hilfeleistungen sowie 240 Brände und standen dafür 30.321 Stunden im Einsatz. Insgesamt gab es eine Steigerung von 207 Einsätzen. Umgerechnet wären dies 758 Arbeitskräfte mit einer 40-Stunden Anstellung.

Retter für Mensch und Tier

„Viele fordernde Einsätze des vergangene Jahres, mit Großbränden und schweren Verkehrsunfällen, haben die Feuerwehrfrauen und -männer großartig gemeistert und damit großen Schaden abgewendet“, berichtet Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Bröderbauer. 43 Menschen und einige Tiere wurden aus ihren Notlagen gerettet, drei Menschen konnten nur mehr tot geborgen werden.

Landessieger und Vize-Weltmeister

Zählt man noch den Aufwand für Übungen, Ausbildungen, Jugendarbeit, Tätigkeiten und Veranstaltungen der Feuerwehren dazu, kommt man auf eine Gesamtzahl von 400.300 geleisteten Stunden.Die Übungen machen sich übrigens bezahlt: Unter anderem holte die Jugendgruppe St. Martin den Vize-Weltmeistertitel bei der WM 2019; die Herren der FF Hinterschiffl wurden Landessieger in Frankenburg; und die Damen der FF Julbach holten sich ebenfalls den Landessieg. Dazu kamen viele Stockerlplätze für Feuerwehren aus dem Bezirk Rohrbach.


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