Rohrbacher Power bei der Rennrad-WM
BEZIRK ROHRBACH. Kommenden Sonntag geht im italienischen Varese das Weltmeisterschafts-Straßenrennen der Amateur- und Masterlizenzklassen über die Bühne. Mit Rene Pammer aus St. Johann, dem Sarleinsbacher Christian Oberngruber und mit dem für das Niederwaldkirchner Team BikeNext125 Hackl Lebensräume fahrenden Vorchdorfer Thomas Mairhofer sind gleich drei Rennfahrer mit Rohrbach Bezug am Start.

„Die 130 Kilometer mit knapp 2000 Höhenmetern sind auf typisch italienischen Straßenverhältnissen zu absolvieren, auch mit kurzen Kopfsteinpflasterpassagen. Eher ein Sprinterkurs, da die zweite Hälfte sehr flach verläuft, aber mal sehen was uns an den Anstiegen gelingt“, sagt Pammer über die WM-Strecke. Etwas zu flach also für die Bergspezialisten Pammer und Oberngruber. Für die beiden steht aber ohnehin der Team-Gedanke im Vordergrund: „Einer aus dem österreichischen Team soll am Ende möglichst weit vorne stehen.“
Kein Zuckerschlecken
Angesprochen auf die internationale Konkurrenz wissen die beiden, dass das Rennen kein Zuckerschlecken wird. Aber die Rohrbacher Vertreter sind auch nicht irgendwer: Oberngruber spult seine Kilometer momentan im Trikot des österreichischen Staatsmeisters ab, Pammer war dritter bei den Staatsmeisterschaften am Berg. Wie sich das Training für solche Erfolge mit Familie und Job vereinbaren lässt? „Ich bin momentan am Hausbauen und das hat auch Priorität. Trotzdem ist es vorgekommen, dass meine Familie und die Familie meiner Freundin auf der Baustelle gearbeitet haben und ich trainieren war. Eigentlich darf man das eh niemanden erzählen, was für einen Vogel ich da habe“, so Oberngruber.
Zeit schlau einteilen
Auch Pammer ist berufstätig, „da muss man sich die Zeit schon schlau einteilen, damit man alles unter einen Hut bekommt und man braucht Menschen um sich, die Verständnis für diese Leidenschaft haben.“
Etwas leichter hat es da Thomas Mairhofer. Er arbeitet „nur“ 30 Stunden bei einer Bank und hat deswegen etwas mehr Freizeit. Der Vorchdorfer nimmt neben dem Straßenrennen auch das Einzelzeitfahren in Angriff und möchte sich dort im vorderen Drittel platzieren.


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