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BEZIRK ROHRBACH. 15 von 40 Rohrbacher Gemeinden haben zur Zeit die Stimmen für die Bürgermeister-Wahl ausgezählt. Bereits jetzt zeigt sich aber: In punkto Bürgermeister bleibt Rohrbach ein schwarzer Bezirk.  

Neben den Gemeinderäten wurden heute auch die Bürgermeister gewählt. Laut dem vorläufigen Ergebnis bleiben die ÖVP-Bürgermeister im Amt. Foto: Weihbold

Zwar hat die ÖVP auch hier bis jetzt 3,65 Prozent verloren, die bisherigen Ortschefs konnten sich aber in ihren Positionen behaupten. Dies auch, weil es in der Hälfte der Gemeinden gar keinen Gegenkandidaten gab.

Die SPÖ schaffte bei der Bürgermeisterwahl ein vorläufiges Plus von 1,74 Prozent. Die Stimmen von Julbach und Haslach, wo derzeit ein roter Ortschef im Amt ist, sind noch nicht ausgezählt. In St. Oswald haben sich die Hoffnungen auf einen SPÖ-Bürgermeister nicht erfüllt: „Albert Brunner war ein guter Kandidat, er schaffte aber nur 41,65 Prozent“, sagt Bezirksgeschäftsführerin Sabine Schwandner. Bürgermeister bleibt hier Paul Mathe (ÖVP).

Die FPÖ stellte nur zwei Bürgermeister-Kandidaten: Bezirksobfrau LAbg. Ulrike Wall schaffte in ihrer Heimatgemeinde Ahorn 15,38 Prozent, ihr ÖVP-Gegenkandidat bleibt mit 72,41 Prozent im Amt. In Neufelden sicherte sich FPÖ-Kandidat Rudolf Deisenhamer 26,39 Prozent der Stimmen. Auch hier bleibt der ÖVPler, Hubert Hartl, Bürgermeister.

In Hofkirchen kandidierte Franz Kaiser für die Grünen als Bürgermeister, er holte sich 4,54 Prozent der abgegebenen Stimmen. Martin Raab (ÖVP) bleibt Ortschef.

Einige spannende Ergebnisse bei der Bürgermeisterwahl stehen allerdings noch aus: In Julbach kandidierte Langzeitbürgermeister Adolf Salzinger (SPÖ) nicht mehr. Ins Rennen gingen Johannes Plattner (SPÖ) und Günter Fischer (ÖVP). In Rohrbach wollen drei Kandidaten Bürgermeister werden: Andreas Lindorfer (ÖVP), Andreas Hannerer (SPÖ) und Ulrike Schwarz (Grüne).


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