Eine Lehre öffnet viele Türen: Heimische Betriebe machten Jugendlichen den Lehrberuf schmackhaft
ROHRBACH-BERG. Jede Menge Jugendliche mit ihren Eltern tummelten sich am Freitag Abend im Centro, um sich über Ausbildungsmöglichkeiten in den heimischen Lehrbetrieben zu informieren. 300 Unternehmen aus dem Bezirk bilden Lehrlinge aus, 35 von ihnen stellten sich bei der Wirtschaftskammer-Veranstaltung den möglichen künftigen Mitarbeitern vor.

Ob eine Lehre in der Gastronomie, im IT-Unternehmen, als Tischler, Zerspanungstechniker oder KFZ-Techniker: Wenn sich 14-Jährige für eine Lehre entscheiden, stehen ihnen viele Möglichkeiten und Karrierewege offen. „Wir brauchen Fachkräfte für die Zukunft und die besten bekommt man über eine Lehre“, betonte WK-Bezirksstellenobmann Herbert Mairhofer, der selbst mit einer Lehre seine Karriere gestartet hat. Auch Hotelier Werner Pürmayer ist überzeugt: „Das duale System mit Fachausbildung in den Betrieben und Berufsschule hat Zukunft. Vor allem kommt noch die Persönlichkeitsentwicklung im sozialen Bereich dazu, das ist unheimlich viel wert.“ Andreas Hetzendorfer von Loxone ergänzte: „Wichtig ist die Leidenschaft für den Beruf – diese brauchen wir im Betrieb.“
Auf sich selber hören
Nicht nur Unternehmer brachen bei der Informations-Veranstaltung eine Lanze für den Lehrberuf, sondern auch Lehrlinge selbst. Wichtig sei aber vor allem, dass man auf das horcht, was man selber will und sich zu nichts zwingen lässt. Den Beruf, den man gerne macht, den macht man gut, waren sich Carmen Weidinger, Lehrling bei Loxone, und Biohort-Lehrling Tobias Pfleger einig.
Dass es auch viel Unterstützung für Schüler mit Lernschwierigkeiten gibt, zeigte Harald Hehenberger vom Jugendcoaching auf; Rudolf Riegler von der WK-Lehrlingsstelle sprach über die Berufsausbildung in Theorie und Praxis. Außerdem stellten sich die Berufsschule Rohrbach sowie die drei Polytechnischen Schulen des Bezirkes in Aigen-Schlägl, Rohrbach und Neufelden vor. „Wir bieten eine breite Basis und sind das Tor zum Beruf“, erklärte Aigen-Schlägls Poly-Direktor Reinhold Petz, „aufmachen muss der junge Mensch diese aber selber.“


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