Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Bundespräsidentenwahl 2016: "Es ist Zeit, Gräben auszuarbeiten und gemeinsam Brücken zu bauen"

Leserartikel Christian Hartl, 23.05.2016 13:25

ROHRBACH-BERG/AHORN. Abgesehen vom Ergebnis der Wahl zum Bundespräsidenten kamen die Bezirksparteiobfrauen Ulrike Schwarz (Grüne) und Ulrike Wall (FP) auf ein Ergebnis: Die heimische Bundespolitik braucht einen neuen Stil.

FP-Bezirksobfrau Ulrike Wall (c) FP
  1 / 2   FP-Bezirksobfrau Ulrike Wall (c) FP

„Dieses Ergebnis zeigt, dass die Wähler ernst genommen werden wollen – sie wollen eine neue Politik“, freut sich FP-Bezirksobfrau Ulrike Wall aus Ahorn über die 52,37 Prozent, die Norbert Hofer in der Bundespräsidenten-Stichwahl im Bezirk gemacht hat. Für sie ist es auch ein Beweis, dass die Mehrheit der im Bezirk lebenden Menschen kritisch gegenüber Vorgaben aus der EU stehen. Ebenso erkennt sie am Votum für Hofer, dass die Menschen einen neuen Kurs in der Flüchtlingspolitik fordern und mehr Mitbestimmungsrechte wollen. „Bedanken will ich mich bei den Wählern und den Funktionären, die bis zum Schluss unterwegs waren“, sagt Wall. „So ein Ergebnis wäre bei uns vor zwei, drei Jahren undenkbar gewesen.

Tolle Aufholjagd

„Unser Ergebnis steht auf einer breiten Basis – uns ist eine tolle Aufholjagd gelungen“, freut sich auch Grünen-Bezirksobfrau Ulrike Schwarz über die 12.879 Stimmen, die Alexander Van der Bellen in den 40 Gemeinden des Bezirks für sich verbuchen konnte. Auch sie stellt fest, dass Österreich einen neuen Stil in der Bundespolitik braucht. „Jetzt ist es Zeit, Gräben auszuarbeiten und die Ängste, die in Teilen der Bevölkerung herrschen ernst zu nehmen und gemneinsam Brücken zu bauen.“ Dabei geht es Schwarz nicht darum, Ängste weiter zu schüren und dann den Menschen einfache Lösungen anzubieten, sondern Probleme als solche auch zu behandeln. Sie glaubt auch nicht, dass das Land nach der Wahl in zwei etwa gleich große Lager gespalten ist. „Vieles trifft sich in der Mitte.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden