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BEZIRK ROHRBACH/LINZ. 30 Jahre nach den ersten Überlegungen, gibt das Bundesverwaltungsgericht grünes Licht für den Bau des Linzer Westrings. Neue Auflagen gibt es aber schon. Den Baubeginn im Herbst 2018 sollen diese laut Asfinag aber nicht verzögern. Manch einer wird bei dieser Aussage wohl schon wieder skeptisch. Nicht so die politische Riege des Bezirks, die sich durchaus erfreut zeigt.

Etwas zu optimistisch war man bei der Spatenstichfeier 2015 Foto: Weihbold
Etwas zu optimistisch war man bei der Spatenstichfeier 2015 Foto: Weihbold

Lichtblick für Pendler

„Die Gewissheit, dass der Bau begonnen werden kann, wird für unsere Region für eine weitere positive Entwicklung sorgen und auch die Wirtschaft ankurbeln. Unsere Lebensader, die B127, wird damit direkt an die Autobahn angeschlossen“, freut sich Landtagsabgeordneter Georg Ecker (ÖVP).

Verbesserte Infrastruktur

Auch FPÖ-Landtagsabgeordnete Ulrike Wall äußert sich ähnlich: „Ich freue mich für die vom jahrelangen Stau genervten Pendler, so wie für die tüchtigen Rohrbacher Wirtschaftsbetriebe, die sich eine verbesserte Verkehrsinfrastruktur verdienen.“

In die gleiche Kerbe schlägt auch der Haslacher Bürgermeister und Bezirksvorsitzende der SPÖ, Dominik Reisinger: „Ich bin froh, dass es nun endlich zu dieser positiven und längst überfälligen Entscheidung gekommen ist. Der Westring wird spürbar zur Entlastung des Verkehrs in Linz und Umgebung beitragen. „

Denkanstoß Verfahrensdauer

Er gibt aber auch zu bedenken, dass man nach dem ewigen Hin und Her nicht einfach zur Tagesordnung übergehen dürfe: „Die absolute Ausreizung der Verfahrensdauer durch unzählige Einsprüche sollte der Politik zu denken geben. Jahrelange Verzögerungen von Projekten, die von einer breiten Mehrheit getragen werden, müssen in Zukunft unterbleiben.“


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