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ROHRBACH-BERG. Eine unbequeme Wahrheit: Die Rohrbacher Autofahrer geben jährlich mehr als 50 Millionen Euro für Diesel und Benzin aus, zwölf Millionen davon fließen zu Öllieferanten ins Ausland. Die Informationsmesse E-Motion im Centro will  Mythen und Unwahrheiten rund um die Elektro-Mobilität aufräumen und aufklären.

Foto: Stöbich
Foto: Stöbich

„Ausprobieren ist wichtig. Die Leute müssen selber fahren, damit sie sehen wie toll Elektro-Autos funktionieren“, ist Johannes Großruck von der Klima- und Energiemodellregion Donau-Böhmerwald (KEM) überzeugt. Gemeinsam mit dem Lebensraum Donau-Ameisberg organisiert die KEM deshalb eine Infomesse am 8. September, bei der jede Menge Modelle zum Testen bereit stehen.

Vom Scooter bis zum Tesla

Um 13 Uhr beginnt die Ausstellung von Elektro-Fahrzeugen und Zubehör. Fahrzeughändler sind mit ihren neuesten Modellen vertreten, ebenso kann der Tesla ausprobiert werden sowie E-Fahrräder und E-Scooter. „Die Reichweitenangst ist bei den neuen Modellen viel weniger Thema. Alle zwei bis drei Jahre verdoppelt sich die Reichweite und auch die Autosicherheit entwickelt sich ständig weiter“, freut sich Großruck. Rohrbach war mit 7,1 Prozent im ersten Halbjahr übrigens der Bezirk mit den meisten Neuzulassungen von Elektroautos in ganz Österreich und sogar Europameister. Dazu beigetragen haben viele Unternehmen, die verstärkt auf E-Mobilität setzen.

Fachleute kommen zu Wort

Ein Faktencheck zu den gängigsten Mythen rund um Elektroautos ergänzt das Messeangebot. Ab 16 Uhr starten außerdem Fachvorträge, Erlebnisberichte und ein Erfahrungsaustausch der Rohrbacher Betriebe über Elektromobilität. Um 18 Uhr folgt eine Podiumsdiskussion mit E-Mobilitätsdienstleister Andreas Dangl, Batterieforscherin Christiane Essl, Stromexperte Stefan Moidl und Elektro Abenteurerin Theresa Thalhammer/Bloggerin.

Samstag, 8. September, von 13 bis 20 Uhr, Centro Rohrbach

Eintritt frei


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