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BEZIRK ROHRBACH. Vor ungefähr einem Jahr wurde die erste Leistungsbilanz der Beschäftigen aus dem Bezirk erstellt. Jetzt ist die zweite erschienen. Die Leistungsbilanz zeigt auf, wie wichtig die Arbeitnehmer im Bezirk sind und welch enorme Leistungen durch sie erbracht werden.

Foto: Arbeiterkammer Oberösterreich
Foto: Arbeiterkammer Oberösterreich

Im Bezirk Rohrbach waren im Jahresdurchschnitt 2017 rund 24.100 Menschen unselbstständig beschäftigt. Im Vergleich zum Jahr davor ist die Beschäftigung um 0,8 Prozent gestiegen. Die wichtigste Branche im Bezirk ist die Herstellung von Waren mit 4.428 Beschäftigten - das sind 19,9 Prozent aller Beschäftigen. Darauf folgt der Handel mit 2.913 Arbeitsplätzen und Rang drei belegt die Land- und Forstwirtschaft mit 2.881 Beschäftigten. Fast die Hälfte aller Beschäftigen im Bezirk sind in diesen Branchen tätig.

Arbeitslose bemühen sich

973 Personen waren im vergangenen Jahr arbeitslos, in Schulung oder auf der Suche nach einer Lehrstelle. Die Arbeitslosigkeit im Bezirk beträgt drei Prozent: die niedrigste Quote aller oberösterreichischen Bezirke. Durchschnittlich beträgt die Dauer der Arbeitslosigkeit nur 72 Tage.   

„Es heißt immer nur, dass qualifizierte Fachkräfte gesucht sind und es sich immer schwieriger gestaltet welche zu finden. Jedoch müssen die Firmen dann endlich auch die Anforderungen im Gehalt widerspiegeln“, fordert der Arbeiterkammer-Präsident Johann Kalliauer.

Rohrbacher pendeln großteils aus

Nur 17,5 Prozent finden im Heimatort einen Arbeitsplatz - sprich 80 Prozent der Arbeitnehmer pendeln aus. 43,3 Prozent pendeln sogar in einen anderen Bezirk oder in den Zentralraum. „Der Gehalt im Zentralraum muss endlich dem am Land angepasst werden“, erklärt der Arbeiterkammer-Präsident abschließend.


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