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ROHRBACH-BERG. Regional ist genial: Unter diesem Motto hebt der Bauernbund Betriebe hervor, die sehr viele regionale Lebensmittel verarbeiten. So wie es etwa das Landeskrankenhaus Rohrbach macht.

Bauernbund-Obmann Georg Ecker (Mitte) hat sich in der Großküche des LKH Rohrbach umgeschaut: 65 Prozent der Lebensmittel werden hier aus der Region bezogen. Foto: OÖVP Bezirk Rohrbach

65 Prozent der Lebensmittel bezieht das Küchenteam im LKH Rohrbach aus der Region. Dazu zählen rund 45.000 frische Bioeier aus Sarleinsbach, 15.000 Liter Milch pro Jahr, die vom BIOHof Stadler aus Putzleinsdorf kommen, die Fleischerei Riepl liefert täglich frisches Fleisch ins Krankenhaus. „Wir verarbeiten in der Spitalsküche frisches Obst, Gemüse und Fleisch aus der Region, auch Milch, Joghurt und Getreideprodukte kommen aus dem Bezirk Rohrbach“, fasst Großküchenleiter Alexander Fenzl zusammen und ergänzt: „Wir legen großen Wert auf Essen, das gut schmeckt und guttut. Immerhin kochen wir jährlich rund 250.000 Hauptmahlzeiten.“ 

Bestes Spitalsessen

Die Patientenbefragung gibt dem Spital recht: Das LKH Rohrbach hat das beste Spitalsessen weit und breit. Mit dem Essen werden aber nicht nur Patienten und LKH-Mitarbeiter versorgt, sondern auch Essen auf Rädern, Kindergärten und Horte sowie künftig die Kinderreha.

Regionaler Einkauf sichert Landwirtschaft

„Wir wollen die Bevölkerung darauf aufmerksam machen, dass Regionalität nicht nur ein theoretisches Schlagwort ist, sondern in der Praxis die Förderung und Erhaltung der landwirtschaftlichen Betriebe bedeutet. Auch die Existenz von Gewerbebetrieben wie Bäcker oder Fleischer wird durch regionalen Einkauf gesichert“, begründet Bauernbundobmann LAbg. Georg Ecker den aktuellen Schwerpunkt. Darüber hinaus geht es um die Erhaltung der Arbeitsplätze im Bezirk, um Klimaschutz, indem auf weite Transportwege verzichtet wird und die Frische der Lebensmittel, die direkt vor Ort bezogen werden können. „Nicht immer sollte nur 'billig' ausschlaggebend sein, sondern die Qualität in den Vordergrund rücken“, betont Ecker.


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