Bankomat-Bande von St. Stefan wurde geschnappt
ST. STEFAN. Jene Bankomatbande, die am 27. November in St. Stefan einen Geldautomaten aufzwängen wollte und wegen eines vorbeikommenden Schneepflugfahrers flüchtete, konnte vermutlich gefasst werden.

14 Fälle sollen auf das Konto der sechs Moldawier gegangen sein. Beamte aus Niederösterreich waren erfolgreich. Erstmals waren die Ermittler dem Sextett nach einem versuchten Bankomatdiebstahl in Niederösterreich auf die Spur gekommen. Zur ersten Festnahme kam es nach einem Einbruch in Bleiburg in Kärnten, einen Tag später konnten vier weitere Täter geschnappt werden.
Der Leiter des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Omar Haijawi-Pirchner, bezeichnete die Vorgehensweise der Bande als „Blitztaten“: „Das waren extrem vorbereitete Handlungen, die alle gleich geplant wurden abgelaufen sind.“
300.000 Euro Schaden
Den Männern werden insgesamt fünf vollendete sowie vier versuchte Bankomat-Einbruchsdiebstähle in Österreich angelastet. Alle Fakten deuten darauf hin, dass sie auch für die Tat in St. Stefan verantwortlich sein dürften. Dort hatte ein Schneepflugfahrer die Bande am Weg zur Arbeit bemerkt und die Polizei gerufen, woraufhin die Täter flüchteten (Tips-Bericht).
In Summe beträgt der Schaden rund 300.000 Euro. Alle sechs Beschuldigten wurden im Ausland festgenommen und nach Österreich überstellt.


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