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HELFENBERG. Eine Gruppe von 17 entlaufenen Rindern hat in Helfenberg einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Trotz intensiver Bemühungen konnten nur zehn der Tiere eingefangen werden, die restlichen sieben sind noch immer auf freiem Fuß.

  1 / 21   Feuerwehrkräfte aus Helfenberg und Ahorn beobachten und sichern drei der entlaufenen Rinder während des Such- und Rettungseinsatzes im schneebedeckten Gebiet von Helfenberg. (Fotocredit: Team Fotokerschi/Franz Plechinger)

Am Dienstagabend wandte sich ein Landwirt an die Feuerwehr, nachdem seine Rinder entlaufen waren. Die Freiwillige Feuerwehr Altenschlag wurde umgehend zur Suche alarmiert und setzte die Bemühungen am Mittwoch fort. Am Mittwochmittag, um 12.42 Uhr, wurden auch die Feuerwehren Ahorn und Helfenberg hinzugezogen. Zusätzlich wurde der Einsatz einer Drohne der Feuerwehr Haslach angefordert, der jedoch wegen Nebel und Schneefall nicht möglich war.

Eine Betäubung der Tiere konnte ebenfalls nicht durchgeführt werden. FF-Kommandant Lukas Haudum betonte im Gespräch, dass die Suche nach den Tieren eine Herausforderung darstellte: „Sie zu finden ist das eine. Sie zu fangen das andere. Die Tiere sind sehr schreckhaft im Wald und laufen schnell weg, wenn man ihnen zu nahe kommt. Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel.“

Sieben Rinder noch unterwegs

Die Einsatzkräfte konnten im Laufe des Tages zehn der entlaufenen Rinder einfangen. Sieben Tiere befinden sich weiterhin im Raum Helfenberg. Gegen 17 Uhr musste die Suche aufgrund der einsetzenden Dunkelheit abgebrochen werden, da die Reflektoren und Taschenlampen die Tiere zunehmend nervös machten. Einzelne Rinder gingen sogar auf Einsatzkräfte los. Die Suche nach den verbleibenden Tieren wird mit Unterstützung der örtlichen Feuerwehren fortgesetzt, sobald es die Bedingungen zulassen. Die Bevölkerung wird um erhöhte Aufmerksamkeit im Raum Helfenberg gebeten.


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