Im Voi wird aufgspüt und gsunga
ST. MARTIN. Viel musikalische Frauenpower gibt es in der Walpurgisnacht: Denn im VOI steht ein Volksmusikabend auf dem Programm, bei dem vor allem Frauenstimmen erklingen.

„Aufgspüt und gsunga“ heißt es am 30. April im St. Martiner Kulturlokal. Es spielen und singen zum einen der Burgi Chor aus St. Martin, dessen Repertoire von alten Volksliedern, Gospels über Heimatlieder bis hin zu modernen, rhythmischen Songs reicht. Freude am Singen hat für die 24 Frauen Priorität. Geleitet wird die Singgemeinschaft, die seit 25 Jahren aktiv ist, von Vizebürgermeisterin Notburga Kepplinger.
Zum anderen ist die junge St. Martiner Volksmusikgruppe „Die Nimmervolls“ zu hören. Zum Ensemble gehören Marianne (auch „die Chefin“ genannt) an der Diatonischen Harmonika, ihre Tochter Magdalena mit der Klarinette, Kathi Nimmervoll, die zufällig den gleichen Nachnamen wie die anderen Gruppenmitglieder hat, an der Harfe. Als männlicher Part unterstützt Josef Nimmervoll die Gruppe mit der Bassgeige.
Puchenauer Dreigesang & Kuchltischmusi
Und die Dritten im Bunde sind der Puchenauer Dreigesang und die Kuchltischmusi. Der 1986 gegründete Frauendreigesang mit Karin Schulz (Sopran), Sibylle Mikes (Alt) und Irmgard Otahal-Schrenk (Mezzo) befasst sich vorwiegend mit alten und echten Volksliedsätzen und ergänzt das Repertoire auch mit klassischen Terzetten sowie Eigenkompositionen. Die Kuchltischmusi mit Ulrich Sulzner, Karl Bart, Irmgard Otahal-Schrenk, Ingrid Versic und Günther Straßer spielt neben der echten, bodenständigen Volksmusik aus Österreich auch Volksmusik aus anderen Ländern.


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