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KLEINZELL. Mit einer Feier am Allerseelentag erinnert die Gemeinde Kleinzell an die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkrieges.

Eine Gedenkschrift erinnert an die schlimmen Kriegsjahre.
Eine Gedenkschrift erinnert an die schlimmen Kriegsjahre.

Etwa 200 Kleinzeller waren in den Krieg eingerückt. 35 dieser jungen Männer sind gefallen, sechs gelten als vermisst. „Es liegt in unserer Verantwortung, dass diese Verbrechen nicht in Vergessenheit geraten“, betont Bürgermeister Klaus Falkinger. Deshalb veranstaltet die Gemeinde Kleinzell mit dem Schwarzen Kreuz 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges am 2. November eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung beim Kriegerdenkmal. Die Festrede wird Franz Gumpenberger halten.

Gedenkschrift erschienen

Zu diesem Anlass hat der ehemalige Amtsleiter Gottfried Gruber eine Gedenkschrift erstellt. Darin sind die wichtigsten Ereignisse des Krieges aus globaler Sicht und seine Auswirkungen auf Oberösterreich und Kleinzell nachzulesen. „Es war spannend, das Wissen um diese Geschehnisse wieder aufzufrischen, aber auch erschreckend, wie und mit welchen Mitteln und Auswirkungen dieser Krieg geführt wurde“, resümiert Gruber.


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