Leistungsprüfung und Ausbildung statt Feuerwehr-Bewerbssaison
BEZIRK ROHRBACH. Die Feuerwehr-Bewerbssaison fällt wie schon im Vorjahr erneut Corona zum Opfer; auch der Landesbewerb findet nicht wie geplant Anfang Juli in St. Peter statt. Allerdings wird es stattdessen Ausbildungs-Bausteine geben.

Am 3. und 4. Juli sind in Niederwaldkirchen Leistungsprüfungen für die Jugend und für aktive Kameraden geplant. Dabei kann das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze und Silber abgelegt werden. „Für die Vorbereitung auf solche Leistungsprüfungen dürfen auch Übungen abgehalten werden, denn ansonsten ist alles schon noch ziemlich eingeschränkt“, berichtet Bernhard Weiß, Hauptamtswalter für das Bewerbswesen. Er weiß, dass „die Unsicherheit und Unklarheit die meisten Probleme verursachen. Jede Erleichterung des Bundes stimmt uns deshalb zuversichtlich.“ Denn mit den Absagen und dem Stillstand bleibe die Kameradschaft auf der Strecke: „Da ziehen sich auch einige vom Ehrenamt zurück, die schon 20, 30 Jahre aktiv gewesen sind. Diese müssen wir wieder motivieren“, sagt Weiß und hofft dabei auch auf den Herbst.
Vorbereitung auf WM
Denn möglicherweise könnte es dann, wenn es die Corona-Situation zulässt, doch noch den ein oder anderen Bewerb geben. Wichtig wäre dies vor allem für St. Martin und Hinterschiffl, die sich für die Feuerwehr-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr qualifiziert haben. Für die Julbacher Damen geht es erst um die Qualifikation, ein entsprechender Ausscheidungskampf soll im Oktober in Linz stattfinden.
Ob der Landesbewerb übrigens 2022 in St. Peter über die Bühne gehen wird, steht derzeit noch nicht fest.
Ausbildungen laufen weiter
Motivation geben den Kameraden die Ausbildungen, die trotz Corona-Einschränkungen laufend angeboten werden. Vom Grundlehrgang über Digitalfunk, Maschinisten bis zum Atemschutz: „Alle notwendigen Ausbildungen und Lehrgänge haben stattfinden können“, ist Rohrbachs Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Bröderbauer dankbar. „Zu solchen Prüfungen und der Vorbereitung dazu kommen die Leute mit Freude und Motivation. Sie sind froh, dass sich wieder was tut.“ Für ihn eine erneute Bestätigung, wie wichtig das Ehrenamt ist und dass „die Leute gebraucht werden wollen.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden