Altes Burggemäuer von Piberstein wird saniert
HELFENBERG. Seit dem 13. Jahrhundert thront hoch über Helfenberg, in Piberstein, die gleichnamige Burg. Ein rühriger Kulturverein unter der Obmannschaft von Reinhold Mitterlehner sorgt dafür, dass auch heute noch das alte Gemäuer dieses einzigartigen Originals gut erhalten bleibt – und dass Kultur in höchster Qualität in die Region kommt.

Das Kulturleben auf Burg Piberstein hat nach dem Lockdown wieder rasant Fahrt aufgenommen. Die ersten Veranstaltungen wurden trotz Erschwernissen wie 3G-Regel, Anmeldung oder Registrierung äußerst gut angenommen. „Der Hunger (oder auch Durst) nach Kultur ist gewaltig zu verspüren“, freut sich auch Obmann-Stellvertreter Hermann Eckerstorfer, der für die Kulturveranstaltungen verantwortlich zeichnet.
Riesige Bühne wurde gebaut
Derzeit gibt es auf der Burg zwei Bauprojekte: Für das Sommertheater „Shakespeare in Love“ (zum Bericht) musste eine rund 150 Quadratmeter große Bühne vor der Burg errichtet werden. Um den Aufbau zu stemmen, haben Bühnenbildner, Schauspieler und Einheimische eifrig zusammengeholfen.
Mauern vor Einsturz retten
Daneben wird aber auch an der Erhaltung und Sanierung der Burg selbst gearbeitet. Im Bereich der ehemaligen Brauerei, der Kapelle, der Branntweinkuchl und der Küche drohen Mauern einzustürzen. Diese werden aktuell befestigt, sodass keine Gefahr mehr von ihnen ausgeht. Dazu wird ein Spezialmörtel verwendet, der auch vom Denkmalamt anerkannt wird.
„Um die Organisation der Arbeiten hat sich der neue Bauverantwortliche des Kulturvereines, Siegi Keplinger, angenommen. Danke den Professionisten und den freiwilligen Helfern!“, sagt Hermann Eckerstorfer. Unter den „Zuaroan“ – den Helfern also – wurde übrigens auch schon der neue Obmann des Kulturvereines, Reinhold Mitterlehner, gesehen, der das Amt seit dem vergangenen Herbst inne hat.
Die Sanierungsmaßnahmen werden Ende Juli abgeschlossen sein.


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