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ST. OSWALD. Rund 350 Jahre lang trotzte sie den Naturgewalten, nun ist die große Eiche, der Hausbaum der Furtmühle, den jüngsten Ereignissen zum Opfer gefallen.

 (Foto: privat)
(Foto: privat)

Der riesige Baum war mit seinen dreieinhalb Jahrhunderten wohl einer der ältesten Bäume im Bezirk Rohrbach. Die Ausmaße des Stammes sind enorm: 155 Zentimeter im Durchmesser, 7,4 Meter lang und mit einem Gewicht von geschätzt knapp 12 Tonnen ist das Prachtstück keinesfalls ein Leichtgewicht. „Da wir gerade auf der Suche nach einem Käufer sind, wird der Stamm noch etwa zwei bis drei Wochen bei uns liegen. Vermutlich bleibt das Holz aber in der Region“, informiert Markus Grundmüller, der mit dem Baum viele Erinnerungen verknüpft, ebenso wie zahlreiche Urlaubsgäste.

„Nicht auszudenken...“

Die Stürme der letzten Zeit dürften den alten Riesen, der wohl nicht mehr ganz gesund war, geschwächt haben, vermutet Grundmüller: „In der früh um halb fünf hat“s ihn Gott sei Dank umgehaut, von der Zeit her „ideal“. Nicht auszudenken was gewesen wäre, wenn das an einem warmen Badetag passiert wäre. Schade ist“s halt schon um ihn.“


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