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Rotarier schicken zwei Lastwagen voller Lebensmittel zu den Menschen aus der Ukraine

Martina Gahleitner, 04.03.2022 13:47

AIGEN-SCHLÄGL/BEZIRK ROHRBACH. Binnen kürzester Zeit hat der Rotary Club Rohrbach einen Hilfstransport auf die Beine gestellt, der Lebensmittel und Hygieneartikel zu geflüchteten Frauen und Kindern an die polnisch-ukrainische Grenze bringt.

  1 / 3   Die Rotarier zeigten ein Herz für die Ukraine und spendeten 30.000 Euro. Damit konnten notwendige Hilfsgüter finanziert werden. (Foto: Gahleitner)

Die Initiative dazu ging vom Geschäftsführer von Holzmann-Zipper, Daniel Schörgenhuber aus. „Unser ukrainischer Vertriebspartner hat spontan ein Transit-Warenlager in eine Notunterkunft umgewandelt. 100 geflüchtete Frauen und Kinder finden hier Platz“, berichtet der Haslacher Unternehmer. Beeindruckt von diesem Engagement, stellte Schörgenhuber gemeinsam mit seinen rotarischen Freunden eine Unterstützungsinitiative auf die Beine.

30.000 Euro für Hilfsgüter

Innerhalb von nur wenigen Stunden spendeten die Rotarier insgesamt 30.000 Euro. Mit diesem Budget konnten die notwendigsten Lebensmittel und Hygieneartikel finanziert werden. Präsident und Spar-Kaufmann Max Jauker stellte die Waren zum Selbstkostenpreis zur Verfügung und so kamen insgesamt zehn Tonnen Hilfsgüter zusammen. „Wir wollten den Menschen unbürokratisch und schnell helfen – das haben wir mit diesem Transport geschafft“, freut sich Jauker über die gelungene Gemeinschafts-Aktion.

Kostenloser Transport

Freitag Mittag machten sich zwei vollbeladene Lastwagen von Aigen-Schlägl aus auf den Weg an die polnisch-ukrainische Grenze. Die Spedition Muhr aus Regau, die ansonsten für Holzmann-Zipper Lieferungen übernimmt, erklärte sich ohne Zögern bereit, den Transport kostenlos durchzuführen. Wenn alles gut geht, sollten sie am Samstag Nachmittag an ihrem Ziel ankommen, wo sie vermutlich schon sehnlichst erwartet werden, meint Prokurist Stephan Eberhardt. „Wir haben selbst Mitarbeiter aus der Ukraine in unserem Team, da ist die Betroffenheit noch viel stärker.“ Auch die Angst, dass der Krieg weiter auf Europa übergreift, sei unter seinen Mitarbeitenden groß, „das ist in den Köpfen der Polen oder Rumänen ein völlig reales Szenario.“


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