Kinderreha kokon öffnet ihre Türen
ROHRBACH-BERG. Einen Einblick in die Kinder- und Jugendreha-Einrichtung kokon können Interessierte beim Tag der offenen Tür gewinnen.

Zum zweiten Mal öffnet das kokon in Rohrbach-Berg seine Pforten. Am 22. April können sich Besucher zwischen 9.30 Uhr und 14 Uhr ein Bild vom Reha-Alltag machen. Bei einem geführten Rundgang durch das Haus gibt es Einblicke in das ganzheitliche Therapieangebot mit einem multiprofessionellen Team, die modernen, computer- und robotik-unterstützten Diagnostik- und Therapiegeräte und natürlich das gemütliche Wohlfühl-Ambiente.
„All das sind wesentliche Faktoren für eine erfolgreiche Reha, denn Ziel ist es immer, die jungen Patienten in ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu begleiten“, weiß Primar Robert Weinzettel, der mit April die ärztliche Leitung im kokon übernommen hat. Im kokon finden sie dafür – dem Namen entsprechend – einen geschützten Raum, in dem sie sich ganz individuell entwickeln und entfalten können.
77 Betten, 130 Mitarbeiter
Das kokon mit seinem einzigartigen Reha-Angebot ausschließlich für Kinder und Jugendliche von 0 bis 18 Jahren füllt nicht nur eine Lücke in der Versorgung von jungen Menschen mit Reha-Bedarf, sondern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber der Region: Mittlerweile sind dort 130 Mitarbeitende beschäftigt.
Während einer drei- bis fünfwöchigen Reha wird im kokon eine große Bandbreite an Indikationen behandelt – etwa Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, des Herz-Kreislauf-Systems, der Atemwege, neurologische Erkrankungen und Mental Health Indikationen. Kompetenzschwerpunkte wie etwa Skoliose, Long-Covid sowie die neue Cochlea-Reha sind ein wichtiger Teil des Behandlungsspektrums. Im kokon stehen 77 Betten für Patienten und 67 für Begleitpersonen zur Verfügung.


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