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ALTENFELDEN. Nach 31 Jahren nimmt Pfarrer Clemens Höglinger Abschied von Altenfelden. Er tut dies mit einem Dankgottesdienst am Marienfeiertag und einem Auftrag zur Orgelsanierung. Zu diesem Zweck wird auch ein Charity-Orgelbier ausgeschenkt.

Pfarrer Clemens Höglinger war 31 Jahre Seelsorger in Altenfelden. (Foto: Pfarre Altenfelden)
  1 / 2   Pfarrer Clemens Höglinger war 31 Jahre Seelsorger in Altenfelden. (Foto: Pfarre Altenfelden)

„Nach 33 Jahren reif für Erneuerung“ steht auf dem Etikett des Schlägler Biers, das damit zum Altenfeldner Orgelbier wird. „Auch zum 40-jährigen Jubiläum des Pfarrzentrums gab es ein Bier mit eigenem Etikett“, erinnert Pfarrer Clemens, der jetzt wieder das Benefizbier zugunsten der Orgelrenovierung initiiert hat.

Seit der Einweihung der Orgel am 28. April 1991 durch den damaligen Bischof Maximilian Aichern erklang das wertvolle Instrument an unzähligen Sonntagen, Fest- und Feiertagen. Ebenso haben österreichische und internationale Organisten darauf gespielt. Nach 33 Jahren ist es jetzt höchste Zeit für eine Generalüberholung, die für den Herbst geplant ist. Erforderlich sind auch Neuvergoldungen am Orgelgehäuse.

Beim Gottesdienst mit Kräuterweihe am 15. August mit anschließendem Pfarrcafé und Mittagsimbiss denkt man eben an die Orgel, zugleich ist dieses Fest Abschiedsfeier von Pfarrer Clemens.

Dankbarer Blick zurück

Der gebürtige Rohrbach-Berger ist 1970 ins Kloster eingetreten und wurde 1976 zum Priester geweiht. Anschließend verbrachte er „13 sehr wechselvolle, erfahrungsreiche Kaplansjahre“, die ihn etwa nach Linz, Wien, sogar nach Tirol geführt hatten. Nach zwei Jahren als Pfarrer in Arnreit kam er 1993 nach Altenfelden. „Beim Start hat mir Pfarrhaushälterin Leopoldine Hanner sehr geholfen, die schon in Arnreit tätig war und mit nach Altenfelden gegangen ist. Sechs Jahre, bis zu ihrer Pensionierung, hat sie im Pfarrheim Altenfelden gewohnt und jetzt zieht mit dem neuen Pfarrer wieder eine Haushälterin in den Pfarrhof ein“, berichtet Pfarrer Clemens.

Auf die vergangenen 31 Jahre blickt er voll Dankbarkeit zurück, „Gott gegenüber und allen Mitarbeitenden in der Pfarre“. Gemeinsam wurden auch einige große Projekt gestemmt, denkt er etwa an den Pfarrhof-Umbau 2008 oder die Heizungserneuerung. Letztere war notwendig, weil durch die alte Luft-Umwälzheizung die Orgel beeinträchtigt wurde.

Neuer Fokus auf Maria Trost-Kirche

Bei einem Reha-Aufenthalt, knapp drei Jahre nach seinem Schlaganfall, reifte schließlich der Entschluss, den Dienst zu beenden. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt“, ist der 76-Jährige überzeugt. Er wird im Stift Schlägl wohnen und künftig für die Maria Trost-Kirche in Rohrbach-Berg zuständig sein. Damit schließt sich ein Kreis, denn zu dieser Kirche gibt es für ihn von Kindheit an eine Verbindung: „Als Familie haben wir diese regelmäßig besucht und Sonntagsspaziergänge dorthin unternommen.“

Donnerstag, 15. August,9 Uhr
Pfarrzentrum Altenfelden

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