Einsatzorganisationen im Bezirk Rohrbach stärken Zusammenarbeit bei Großeinsätzen
ROHRBACH-BERG. Um für Großeinsätze bestmöglich gerüstet zu sein, lud das Klinikum Rohrbach Einsatz- und Führungskräfte des Bezirks zu einem fachlichen Austausch ein.

Vertreter aus Gesundheitswesen, Rettungsorganisationen, Polizei, Feuerwehr und Bezirkshauptmannschaft trafen im Saal der Raiffeisenbank Rohrbach zusammen und sprachen über die fachlichen und organisatorischen Herausforderungen bei Großeinsätzen.
Der Amoklauf an einer Grazer Schule im Vorjahr mit mehreren Toten und Verletzten stand dabei als Beispiel im Mittelpunkt. In ihren Fachvorträgen gaben Wolfgang Burock (Rotes Kreuz, Einsatzleiter Graz) und Chefinspektor Thomas Größinger (LPD Steiermark) detaillierte Einblicke in die Einsatzchronologie und Entscheidungsfindung. Sie betonten, wie wichtig klare Führungs- und Kommunikationsstrukturen in der Akutphase sind. Zentrale Herausforderungen wurden ebenso thematisiert wie wesentliche Erkenntnisse für künftige Einsatzlagen.
Besseres Verständnis
Primar Kostja Steiner, Ärztlicher Direktor und Leiter des Notarztdienstes am Klinikum Rohrbach, ist überzeugt: „Großschadenslagen lassen sich nur dann gut bewältigen, wenn alle beteiligten Organisationen ein gemeinsames Verständnis von Abläufen, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten haben. Genau dafür ist dieses Bezirksnetzwerk da.“ Die anwesenden Organisationen brachten ihre jeweiligen Perspektiven ein und gaben jene Themen bekannt, die künftig vertieft bearbeitet werden sollen. Ziel ist es, die bestehende Zusammenarbeit weiter zu stärken und einen zukunftsorientierten Plan für den Umgang mit großen Schadensereignissen im Bezirk Rohrbach zu entwickeln.


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