Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

NIEDERWALDKIRCHEN/HERZOGSDORF. Der Wiedehopf war einst häufiger Brutgast im Sommerhalbjahr in Oberösterreich, verschwindet allerdings zusehends. Umso mehr freut den Naturschutzbund der heurige Brut-Rekord.

Wiedehopfe brüten gerne in Höhlen alter Bäume. (Foto: Herbert Luger)
  1 / 4   Wiedehopfe brüten gerne in Höhlen alter Bäume. (Foto: Herbert Luger)

2019 wurde ein Artenschutzprojekt für den Wiedehopf gestartet, der in Oberösterreich vom Aussterben bedroht ist. Der auffällige Vogel mit markanter Federhaube und dem charismatischen up-up-up-Ruf ist auf alte, höhlenreiche Obstbäume zum Brüten angewiesen. Mit dem Verlust der Streuobstwiesen geht auch sein Lebensraum verloren.

Ziel des Projektes war es, eine stabile Population unter anderem im Oberen Mühlviertel zu erreichen. Und es funktioniert: „„Es freut mich ganz besonders, dass es heuer deutlich mehr Naturbruten in Baumhöhlen wie Eiche, Pappel, Kirsche, Apfel, und Birne gibt, als in den letzten Jahren“, verweist Heidi Kurz, Leiterin des Wiedehopf-Projekts des Naturschutzbundes Oberösterreich auf annähernd 30 Bruten im Land. Sie ergänzt: „Nur mit Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit sowie der Zusammenarbeit mit Besitzern und Bewirtschaftern von Streuobstwiesen und Obstgärten können wir den Wiedehopf dauerhaft schützen und erhalten.“

Standorttreuer Vogel

Wie sich schon in den letzten Jahren gezeigt hat, liegt einer der Schwerpunkte brütender Wiedehopfe im Oberen Mühlviertel rund um die Hotspots Niederwaldkirchen und Herzogsdorf. Wiedehopfe sind sehr brutorttreu und kehren jährlich wieder zum Brut- und Geburtsort zurück.

Der Naturschutzbund Oberösterreich freut sich über Wiedehopf-Beobachtungen gerne per E-Mail und mit Foto an oberoesterreich@naturschutzbund.at oder unter www.naturbeobachtung.at  (bzw. der gleichnamigen App).


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden