Von Arnreit nach Rom: Friedens-Pilgerreise inspirierte Otto Eder zu Rock-Rap
ARNREIT. Gedanken, die ihm auf seiner 1.200 Kilometer langen Friedens-Pilgerreise nach Rom durch den Kopf schwirrten, hat der Arnreiter Otto Eder zu einem gesellschaftskritischen Rock-Rap verarbeitet. Mit dem Song „Goldenes WC“ möchte er zum Nachdenken über Frieden, Konsum und Menschlichkeit anregen.

„Solang einer Fragen stellt, ist noch Hoffnung aufgewacht“: Der Refrain bringt die Botschaft des Songs auf den Punkt. Otto Eder will mit seinem Rap anregen, Fragen zu stellen, kritisch nachzudenken und trotz unterschiedlicher Meinungen die Menschlichkeit nicht aus den Augen zu verlieren.
Den Anstoß für den kraftvollen deutschsprachigen Rock-Rap gab die Reise nach Rom im Mai: Der Erfinder rollte mit seiner neuesten Entwicklung, dem overFloig, von Arnreit über die Alpen nach Italien bis nach Rom zum Kolosseum und schließlich zum Petersplatz. „Auf den vielen Kilometern entstanden Gedanken über Frieden, Krieg, Umwelt, Konsum, Digitalisierung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, erzählt der findige Mühlviertler, der diese vielfältigen Eindrücke musikalisch zusammengefasst hat.
Musik begleitet Otto Eder schon sein Leben lang: Bereits in jungen Jahren spielte er beim Musikverein Sarleinsbach Flügelhorn und bei den Geschwistern Mauracher Trompete, Steirische Harmonika und sang. Heute verbindet er seine musikalische Erfahrung mit modernen Technologien, um Gedanken und Geschichten in zeitgemäßer Form hörbar zu machen.
Bildervortrag am 3. Oktober
Begleitend zur Veröffentlichung des Songs lädt Otto Eder am 3. Oktober zu einem Bildervortrag im Pfarrsaal Arnreit ein. Dort erzählt er die Geschichte seiner Friedens-Pilgerreise und berichtet von den Erlebnissen und Gedanken, aus denen unter anderem der Rock-Rap „Goldenes WC“ entstanden ist.


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