Fußball: Tordifferenz entschied Abstiegsfrage, Vizemeister Julbach feiert größten Erfolg
BEZIRK ROHRBACH. Nur weil Regionalligameister Austria Klagenfurt die Aufstiegsrelegation gegen Parndorf gewann, darf Sportunion mind.capital St. Martin/M. 2015/16 die dritte OÖ-Liga-Saison der Vereinsgeschichte spielen.

Dank der Wörthersee-Truppe muss von den oberösterreichischen Klubs nur UVB Vöcklamarkt aus der Regionalliga in die höchste Spielklasse Oberösterreichs, was eben dort den Mühlviertlern die Haut rettete. Denn aus eigener Kraft hätte SU St. Martin/M. den Klassenerhalt nicht geschafft. Weil die Hasanovic-Elf zuletzt drei Niederlagen in Folge ausfasste, sich aber letztlich im Verlauf der gesamten Meisterschaft immer noch besser hielt als die Absteiger SV Bad Goisern und UFC Eferding.
Pleite gegen „Kaiserjäger“
Nach den Nullnummern in Bad Schallerbach (3:5) und Marchtrenk (1:2) gingen Kapitän Johannes Schürz und seine Spielkameraden auch am letzten Spieltag daheim gegen die Bad Ischler „Kaiserjäger“ leer aus. Jürgen Fuchs mit einem Eigentor kurz vor der Pause und Adil Alic machten die 0:2-Endstand aus Gastgebersicht perfekt.
Packender Abstiegskampf
Die Tordifferenz dreier punktegleicher Teams beantwortete die Abstiegsfrage in der Landesliga Ost. Trotz eines überraschenden 2:0-Sieges in Naarn muss der SV Traun (minus zehn) nach unten. DSG SU Pichling (minus drei) rettete sich in die Relegationsspiele um den Klassenerhalt. Nach einem 5:1-Kantersieg bei Absteiger Pasching Juniors auch nächste Saison Landesligist ist SK Admira Linz (minus zwei).
Das Geschehen aus der Distanz gelassen verfolgen konnte SU Pieno Rohrbach/Berg. Die Hofer-Elf hatte den Klassenerhalt schon vor dem 1:2 bei Vizemeister Askö Pregarten in der Tasche. Der Ehrentreffer in der Überspielzeit ging auf das Konto von Andreas Pichler.
Fußballwunder blieb aus
Den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feierte SU Julbach. Nach einem 2:1-Derbysieg vor 1000 Zuschauern gegen SU Lembach durch Tore von Klaus Pfarrwaller und Reinhard Puffer beziehungsweise Martin Eckerstorfer fehlt als „Vize“ nur ein Punkt auf Meister St. Georgen/G. Bitter: 20 Runden stand Lembach an der Tabellenspitze und musste sich am Ende mit Tabellenrang drei begnügen. Vierter blieb TSU Hofkirchen/M. Ein Doppelpack gelang Oliver Witti beim 3:1 gegen Königswiesen.
Eine Führung gab DSG SU Putzleinsdorf in Ottensheim aus der Hand – Endstand 1:2.


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