Fußball: Aufsteiger muss wieder nach unten, Meisterkicker vergeigten Heimderby
BEZIRK ROHRBACH. Viel Herz, Moral und Kampfgeist zeigte Sportunion mind.capital St. Martin im Mühlkreis beim Saisonfinale der LT1 Oberösterreich-Liga.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde daheim gegen die Innviertler Spielgemeinschaft Neuhofen/Ried bereits 0:3 zurück, eroberte der Absteiger noch den 14. Saisonzähler. Albi Muharemi vom Elfmeterpunkt, Thomas Pfoser und Simon Schauberger trafen zum 3:3-Endstand.
Zwei finale Niederlagen
Nur eine Saison Landesligaluft schnupperte Union Julbach. Der Aufsteiger kassierte gegen Sierning eine 0:4-Heimschlappe und muss zurück in die Bezirksliga. Eine vielerorts gelobte Bereicherung für die zweithöchste Spielklasse Oberösterreichs waren die Julbacher aber allemal.
Die Relegation um den Klassenerhalt gegen Bezirksliga-Süd-Vizemeister Vorchdorf spielt mit Doppl-Hart der zweite Liganeuling. Die Askö-Truppe fertigte UFC Pieno Rohrbach/Berg mit 3:1 ab. Für die Hofer-Elf traf Markus Gahleitner.
Meisterlicher Umfaller
Als frisch gebackener Meister der Bezirksliga Nord ging Union 1947 Lembach in das Heimderby gegen TSU Hofkirchen – und hätte sich das Saisonfinale wohl anders vorgestellt. Obwohl Gästekicker Kevin Mairhofer mit einem Eigentor die frühe Führung besorgte, setzte es am Ende noch die fünfte Niederlage in der Meisterschaft 2016/17. Mit einem Traumtor glich Alexander Höglinger aus (52.), Oliver Witt brachte die TSU endgültig auf die Siegerstraße (77.).
Gegen Vizemeister verloren
Zum zweiten Mal in Folge leer ging DSG Sportunion Putzleinsdorf aus. Obwohl Rene Aichbauer bereits in der sechsten Minute das 1:0 erzielte, setzte es gegen Vizemeister FC Blau-Weiß Linz Amateure eine 1:3-Heimniederlage. Die „Putzis“ verloren einen Tabellenplatz, blieben als Neunter aber einstellig.
Drei Ligen in einem Jahr
Ein nicht alltägliches Kunststück schaffte Jakob Pechmann. Der 18-Jährige trug im Herbst zum Titelgewinn von Aigen-Schlägl in der 1. Klasse Nord bei und stand im Frühjahr in Lembachs Meistermannschaft in der Bezirksliga Nord. Weil Pechmann zumindest eine weitere Saison beim Landesliga-Heimkehrer bleibt, bespielt er innerhalb von nicht einmal zwölf Monaten drei verschiedene Klassen. Ein steiler Aufstieg.


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