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Fußball: Auswärtssieg für Aufsteiger, Herbstmeister-Debakel bei Nachzügler

Reinhard Spitzer, 07.04.2019 18:19

BEZIRK ROHRBACH. Endlich den längst überfälligen ersten Rückrundensieg feierte LT1 Oberösterreich-Ligist SU mind.capital St. Martin im Mühlkreis. Die Elf von Dominik Nimmervoll fertigte auswärts Grieskirchen mit 3:0 ab.

Ein brandheißes Bezirksligaderby lieferten sich TSU Hofkirchen im Mühlkreis und SU Julbach – Endstand 1:1. Foto: Pirkes

„Wir nahmen einige Umstellungen vor und entschieden uns gegen eine der stärksten Frühjahrsmannschaften bewusst für eine taktisch defensivere Ausrichtung. Wir wollten kompakt stehen, schön dass sich das Team für seine Disziplin belohnte“, freut sich der Cheftrainer.

Mit einem Eigentor eröffnete der Trattnachtaler Klaus Kapl den Trefferreigen. Mit einem Doppelpack in der Schlussphase machte Thomas Pfoser den Sack für die diesmal konterstarken Mühlviertler endgültig zu.

St. Martin/M. – Schlusslicht SC Marchtrenk (Sa., 13. 4., 16.30)

Debakel nach Führung

Mit der zweithöchsten Niederlage in der laufenden Landesligameisterschaft musste sich UFC Pieno Rohrbach/Berg abfinden. Bei der vom ehemaligen Bundesliga-Langzeitprofi Ewald Brenner betreuten Marchtrenker Viktoria setzte es nach Führung ein 1:5-Debakel. Mit einem Hattrick innerhalb von nur fünf Minuten im ersten Durchgang glänzte Jordan Hattinger. Für den Ehrentreffer der Gäste sorgte Jonas Pechmann. „Die Gäste begannen sehr gut. Nach dem Gegentreffer konnten wir uns aber gewaltig steigern und letztlich geht unser klarer Sieg in Ordnung“, ist Marchtrenks Sektionsleiter Andreas Mühlberger überzeugt. Das erste direkte Saisonduell am 8. September 2018 entschieden übrigens die Rohrbacher klar mit 5:1 für sich.

Sa., 13. April (16.30 Uhr): Rohrbach/Berg – Gallneukirchen

Kein Sieger im Revierderby

Im Frühjahr noch unbesiegt ist Julbach in der Bezirksliga Nord. Das Revierderby in Hofkirchen überstanden die Violetten mit einem 1:1-Unentschieden. Patrick Auberger schoss die Gäste in Führung. Der Ausgleich zum Endstand gelang Oliver Witti erst acht Minuten vor dem Ende. „Das Remis geht in Ordnung, auch wenn wir die spielstärkere Mannschaft waren“, bilanziert Julbachs Sektionsleiter Helmut Barth. Beachtlich: Der Tabellenelfte bespielte heuer bereits die vier Topmannschaften der Liga (Blau-Weiße Jungs Linz, Lembach, Freistadt, Hofkirchen) und kassierte dabei keine einzige Niederlage.

Souveräne Putzleinsdorfer

Keine Probleme mit der im neuen Jahr noch punktelosen TSU Wartberg/Aist hatte Putzleinsdorf. Beim 3:0-Erfolg trafen Matyas Markytan per Doppelpack und Clemens Peer. „Wir zeigten eine solide Leistung und feierten einen verdienten Heimsieg“, applaudiert Sektionsleiter Anton Berger.

Außer Rand und Band ist der im Frühjahr noch sieglose Herbstmeister Lembach. Beim abstiegsgefährdeten Drittletzten Schweinbach ging die Elf von Cheftrainer Gerhard Gahleitner gleich mit 1:5 unter.

Winterkönig empfängt TSU

Keinen Socken gegen Tabellenführer Blau-Weiße Jungs Linz hatte Arnreit. Nach torloser erste Hälfte zog der Aufsteiger mit 0:4 den Kürzeren. Seine Saisontore 14 und 15 erzielte der 21-jährige Serbe Samir Mehmeti.

18. Runde von 12. bis 14. April: Union 1947 Lembach – Sportunion Arnreit (Fr., 20), TSU 1960 Hofkirchen/M. – SV Freistädter Bier (Sa., 16.30), Union Julbach – SU Schweinbach (So., 16), SV Steyregg – Union Fußball Putzleinsdorf (16.30)


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