Fußball: Sensationelle Rohrbacher stoppten Höhenflug des Seriensiegers
BEZIRK ROHRBACH. Weiter mit dem Rücken zur Wand steht SU mind.capital St. Martin/Mühlkreis im beinharten Abstiegskampf der LT1 OÖ-Liga.

Nach der 1:2-Heimniederlage gegen die Florianer „Sängerknaben“ darbt die Nimmervoll-Elf weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz. Weil aber der nur einen Punkt entfernte Drittletzte Gmunden im Salzkammergut-Derby bei Bad Ischl 0:4 unterging, lebt für die Mühlviertler die Chance auf den Klassenerhalt weiter. St. Martins Führung gegen St. Florian erzielte Mario Mitter.
Sensationelle Rohrbacher
Ein echtes Kunststück gelang UFC Pieno Rohrbach/Berg in der Landesliga Ost. Die Mannschaft von Christian Eisschiel reiste zur Sportunion Bad Leonfelden, um den Urfahranern nach neun Rückrundensiegen in Serie die erste Niederlage beizubringen – und setzte das Vorhaben vor der prächtigen Kulisse von mehr als 400 Augenzeugen tatsächlich in die Tat um.
Nach der frühen Gastgeberführung durch Luvumbu Manuel Vemba drehten Jindrich Rosulek mit einem Doppelpack, der Tscheche hält bei 22 Saisontreffern, und Benedikt Schaubmaier den Spieß noch um. Platzverweise mussten in der Schlussphase Bad Leonfeldens Alexander Meister und Florin Anitoiu beziehungsweise der Rohrbacher Stefan Berndorfer zur Kenntnis nehmen.
Hautenge Angelegenheiten
Knappe Siege feierten zwei Klubs aus der Region am drittletzten Spieltag der Bezirksliga Nord. Während TSU 1960 Hofkirchen in Hellmonsödt 1:2 verlor – die Führung erzielte Philipp Plakolb –, gewann Sportunion Arnreit das Heimderby gegen Union Fußball Putzleinsdorf 1:0. Das Goldtor ging auf das Konto von Tobias Koblmüller.
Zwei späte Treffer bescherten Union Julbach einen 2:1-Heimerfolg über Ottensheim. Vom Elfmeterpunkt glich Patrick Auberger aus (85.), in der Nachspielzeit netzte Simon Wild ein.
Präsente Gäste gefährlich
Einen weiteren Punkteverlust im Titelrennen leistete sich Union 1947 Lembach. „Die Gäste gaben den erwartet starken Gegner und somit geht die Punkteteilung in Ordnung. Über neunzig Minuten waren wir zwar die bessere Mannschaft, ließen aber vor allem in der zweiten Hälfte den nötigen Nachdruck vermissen“, kommentiert der sportliche Leiter Sascha Berger das 1:1 gegen Wartberg. „Die Aisttaler waren stets präsent und auch gefährlich“, so Berger weiter.
Als beste Heimmannschaft der Liga legte Lembach durch Martin Schinkinger in Hälfte eins vor. Den verdienten Ausgleich besorgte Christoph Kasbauer kurz vor dem Schlusspfiff.


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