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Online Redaktion, 23.08.2023 05:45

ULRICHSBERG. Vergangenen Samstag stand die Ulrichsbergerin Manuela Fischer beim Ironman in Kalmar in Schweden am Start. „Einmal nicht in der Hitze einen Ironman zu absolvieren, auf das hab ich mich schon gefreut“, berichtet Fischer.

Kanns auch bei kälteren Bedingungen: Manuela Fischer (Foto: privat)
Kanns auch bei kälteren Bedingungen: Manuela Fischer (Foto: privat)

Allzu lang währte die Freude dann aber nicht. „Beim Sprung ins Wasser wurde mir sofort klar, dass es zu kalt ist und vier Kilometer in 15 Grad kaltem Wasser zu schwimmen war sogar für mich eine Herausforderung, obwohl mich das Training im Moldaustausee eigentlich eh abgehärtet hat. Später erfuhren wir von der Rennleitung, dass 44 Athleten deswegen schon aus dem Wasser herausgeholt werden mussten.

Mit gefrorenen Händen und Füßen ging es dann aufs Rad und da ging der ganze Zauder weiter: eisiger Gegenwind für 120 Kilometer raubten mir ziemlich viel Energie in den Oberschenkeln, sodass das das Laufen eine extrem mentale Herausforderung wurde; aber irgendwie schaffte ich es, die 42 Kilometer durchzulaufen und finishte“, berichtet Fischer. Für sie war es der siebte Ironman und die neunte Langdistanz.


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