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Arnreiter Faustballdamen: Bronze gewonnen statt Halbfinale verloren

Online Redaktion, 26.02.2024 06:54

ARNREIT.  Zwar endete für die Damen der Union Arnreit mit einem 1:4 gegen die Titelverteidiger der Union Nußbach der Traum vom Finale beim Final 3 in Enns, doch der Stolz über die Bronzemedaille Mannschaft ist größer als die Enttäuschung über die Niederlage. 

Die Arnreiter Bundesligadamen freuten sich über Bronze. (Foto: Erwin Pils)
  1 / 2   Die Arnreiter Bundesligadamen freuten sich über Bronze. (Foto: Erwin Pils)

Gegen Nußbach starteten die Arnreiterinnen hochmotiviert und zeigten von Beginn an starke Abwehraktionen gegen die druckvollen Angriffe von Nussbachs Legionärin Pia Neuefeind. Doch auch die Abwehrreihen der Kremstalerinnen zeigte kaum Lücken. Mit taktisch-klugen und gefinkelten kurzen Bällen konnte Arnreits Hauptangreiferin Katharina Gahleitner jedoch immer wieder punkten und für Unsicherheiten in den gegnerischen Reihen sorgen.

Relativ schnell agierte jedoch Nussbachs Trainerduo Salzberger/Lugerbauer mit Aufstellungsveränderungen und zwang Arnreits Kathi Gahleitner im Angriff zu mehr Risikobereitschaft mit einer einhergehenden höheren Eigenfehlerquote. Die Mühlviertlerinnen hinkten ihren Gegnerinnen immer etwas hinterher, verloren jedoch nie den Anschluss und boten den Nussbacherinnen die Stirn.

Nach zwei Satzverlusten und den endlich erkämpften ersten Satzsieg kamen die Gegnerinnen dann immer besser ins Spiel. Obwohl sich die Arnreiterinnen bis zum Schluss wehrten und dem Publikum großartigen Faustballsport präsentierten, holten die Gegnerinnen die anschließenden zwei Satzsiege, siegten mit 4:1 und qualifizierten sich somit für das Endspiel gegen Freistadt.

Bronze macht Lust auf mehr

Von Enttäuschung war auf Arnreits Seiten jedoch kaum die Spur. Der Stolz über die gewonnene Bronzemedaille war größer als die Enttäuschung des verpassten Finaleinzugs. “Wir sind mächtig stolz auf uns und auf die gelungene Hallensaison. Wir haben uns stark präsentiert, dem Publikum ein spannendes Spiel geboten und bringen Bronze nachhause. Wir wussten über unsere Außenseiterrolle, haben uns davon aber nicht beeinflussen lassen, sondern bis zum Schluss gekämpft und die Gegnerinnen geärgert. Wir haben das Final 3 Event in Enns gemeinsam mit unseren Fans auf der Tribüne genossen und gehen stolz aus dieser Saison. Es macht auf jeden Fall Lust, auch in der Feldsaison die Ziele etwas höher zu schrauben”, freut sich Zuspielerin Magdalena Bauer über die errungene Bronzemedaille.  

Die Hallensaison ist für die Bundesligadamen nun zu Ende. Neben der verdienten Pause spielt sich jedoch in der Jugend noch so einiges ab in den kommenden Wochen. Die oberösterreichischen Landesmeisterschaften U14 sowie die Österreichischen Meisterschaften in den Altersklassen U12 bis U18 stehen noch an, wofür sich die Youngstars in den kommenden Wochen noch vorbereiten und auf Goldjagd gehen werden.


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