Nach 46 Jahren als Präsident des UJZ Mühlviertel: Franz Haugeneder übergab sein Amt an Silvia Ehrengruber
BEZIRK ROHRBACH. 46 Jahre, einen Monat, eine Woche und zwei Tage oder anders ausgedrückt satte 16.841 Tage lang stand Franz Haugeneder an der Spitze der Union Judozentrum (UJZ) Mühlviertel. Nun übergab er sein Amt an Silvia Ehrengruber.

Von Ort zu Ort pilgerten 1977 Franz Haugeneder und Josef Kitzmüller zu den Vereinsfunktionären, um sie von den Vorteilen eines gemeinsamen Judozentrums nach Anregung und Idee von Johann Makula zu überzeugen. Es war der 9. Jänner 1978, als Haugeneder bei der Gründungssitzung das Judozentrum Mühlviertel quasi offiziell aus der Taufe hob.
Zu Beginn waren es neben den Hauptvereinen Neufelden und Niederwaldkirchen auch Sarleinsbach, Aigen und Ulrichsberg, die sich anschlossen. Schnell stellten sich Erfolge ein und eine lange Reise begann. Elf Mannschafts-Meistertitel, 16 Vize-Meistertiteln, 999 Medaillen bei Staatsmeisterschaften, davon 299 in Gold, der Bau der jetzigen „Josef Reiter Halle“ und vieles mehr: Dass alles hat Haugeneder als Präsident in den letzten vier Jahrzehnten für das UJZ koordiniert. Wobei es nicht immer leicht war zu Spitzenzeiten 22 Sektionen und unzählige Trainer unter einen Hut zu bringen.
Der Reiz der Herausforderung
„Warum man das so lange macht, weiß ich selbst nicht“, sagt Haugeneder, „aber was mich immer gereizt hat, war, wenn etwas schwierig war – und im UJZ war es immer schwierig.“ Mittlerweile besteht das UJZ aus 20 Judo-Sektionen, die sich zwischen Ulrichsberg und Linz-Auhof verteilen. Unterstützt wird Neo-Präsidentin Silvia Ehrengruber in Zukunft von Daniel Allerstorfer als Vize.


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