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Beim Feldtag in Niederwaldkirchen drehte sich alles um den Boden

Petra Hanner, 30.04.2026 09:00

NIEDERWALDKIRCHEN. Einen praxisorientierten Nachmittag erlebten 60 heimische Landwirte beim Feldtag der Bezirksbauernkammer am Betrieb von Simon Hofer in Witzersdorf bei Niederwaldkirchen.

Bodenbearbeitungs-Geräte wurden vorgestellt. (Foto: LK Oö)
  1 / 3   Bodenbearbeitungs-Geräte wurden vorgestellt. (Foto: LK Oö)

Sie erfuhren Neues über Bodenbewirtschaftung, Grünlandpflege und innovative Düngesysteme. Der Stationsbetrieb ermöglichte es den Besuchern, sich intensiv mit den Fachreferenten auszutauschen. Eine Station beschäftigte sich mit der Beurteilung der Bodenqualität. Viele Landwirte nutzten die Gelegenheit, um eigene Proben zu analysieren.

An der zweiten Station wurde ein Bodenprofil freigelegt. Ein Experte erklärte die Eigenschaften der einzelnen Bodenschichten und ihre Bedeutung für Wasserhaushalt und Wurzelentwicklung. Zusätzlich wurden die Methoden der konservierenden Landwirtschaft vorgestellt.

An der dritten Station ging es um die Cultan-Düngung. Dabei wird der Stickstoff punktgenau in den Boden injiziert. Das reduziert Verluste durch Auswaschung oder Verdunstung, verbessert die Nährstoffeffizienz und entlastet gleichzeitig die Umwelt.

Im Wandel

Die vorgestellten Techniken und Methoden zeigten, wie viel Innovationskraft in der heimischen Landwirtschaft steckt und wie aktiv Betriebe daran arbeiten, sich an veränderte klimatische Bedingungen anzupassen. Großen Zuspruch fand zudem die Möglichkeit, mitgebrachte Wasserproben kostenlos auf Nitrat untersuchen zu lassen.


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