Rallycross: Höller zweimal auf Platz zwei
OEPPING. Mit guten Punkten für die heimische Staatsmeisterschaft und der FIA Zentraleuropa-Meisterschaft ging für Alois Höller das Wochenende im Waldviertel zu Ende. Durch zwei Rennen an zwei Tagen war die Belastung für Mensch und Maschine besonders hoch.

Die Piste von Fuglau bei Horn war seit jeher eine der Paradestrecken des Mühlviertler Rekordmeisters. Nach Siegen in den letzten drei Rennen im Waldviertel war diesmal die Favoritenrolle aber beim amtierenden Zentraleuropa-Meister Zbigniew Staniszewski (Ford Fiesta) aus Polen. „Der hat so viel Leistung eingebaut, da hab ich unter normalen Umständen keine Chance“, meinte der Götzendorfer nach den Vorläufen am Samstag. Bis dahin war es für den Rubble-Master-Piloten ein turbulenter Renntag: Eine gebrochene Antriebswelle im ersten Vorlauf, ein Plattfuß nach einem Kontakt mit einer Mauer im zweiten. Ein problemloser dritter Vorlauf brachte den zweiten Platz, ehe der Ford-Fiesta-Pilot nach einem Frühstart zweimal durch die Joker-Lap musste. Nachdem seine Hauptkonkurrenten Gerald Eder (Škoda Fabia) und Roland Rohrer (Mitsubishi Lancer) ebenfalls aneinandergerieten, holte Höller erneut den zweiten Platz und startete von eben diesem auch das große Finale. Dort erwischte Höller einen guten Start und folgte Staniszweski wie ein Schatten. In der dritten Runde musste Höller dann etwas abreisen lassen: „Ich habe den vierten Gang nicht richtig reingebracht und dabei rund eine Sekunde verloren, danach wollte ich den Platz einfach sicher nach Hause fahren.“
Höller am Sonntag erneut am Stockerl
Der Sonntag begann mit einem Sieg im ersten Vorlauf turbulent. „In der ersten Kurve kam es zu einer kleinen Kollision mit Staniszewski, dabei hat sich der Pole wohl die Radaufhängung gebrochen“, erklärt Höller aufgeregt nach dem Lauf. In weiterer Folge war aber kein Kraut gegen den amtierenden Zentraleuropa-Meister gewachsen. Höller holte jeweils zweite Plätze – so auch im Finale. „Wir haben an diesem Wochenende das Plansoll erreicht und gute Punkte für beide Meisterschaften eingefahren. Gerald Eder konnten wir wieder ein Stückchen distanzieren“, zog der Rekordmeister zufrieden Bilanz. Der nächste Lauf für Höller geht Mitte Juni im tschechischen Sedlcany über die Bühne.


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