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OEPPING. Für Alois Höller aus Götzendorf stand beim traditionellen Race-of-Austrian-Champions im steirischen Greinbach bei Hartberg der Spaß im Vordergrund. Nach spannenden Duellen war der Mühlviertler Rekordmeister auf bestem Wege sich auch diese Krone zu holen, ehe ihn die Technik stoppte.

Wie schon in den letzten beiden Jahren wollte es beim ROAC nicht sein. (Foto: Markus Karner)
  1 / 3   Wie schon in den letzten beiden Jahren wollte es beim ROAC nicht sein. (Foto: Markus Karner)

Im Gegensatz zum klassischen Rallycross fährt man beim Race-of-Austrian-Champions, kurz ROAC, in K.o.-Duellen gegen einen Gegner, der Sieger steigt auf, für den Verlierer ist das Rennen vorbei. Eine Besonderheit in Greinbach: Jeder Fahrer muss dabei die technisch anspruchsvolle und enge Kart-Strecke auf der Innenbahn und im zweiten Run die schnelle Rallycross-Variante auf der Außenbahn absolvieren – fahrerische Vielseitigkeit ist also gefragt.

Im Finale geht’s gegen einen alten Bekannten

„Es ist bis zum Finale super gelaufen. Ich war klar der Schnellste und konnte konstant unter der Ein-Minuten-Schallmauer bleiben“, war Höller von seiner Leistung angetan. Wie schon in der Rallycross-Staatsmeisterschaft zeichnete sich früh ein Duell um den Sieg zwischen Gerald Eder und dem Götzendorfer ab. Der Rubble-Master-Pilot zog mit Siegen souverän in das entscheidende Finale ein und traf dort auf seinen Lieblingsgegner im schnellen Skoda Fabia. Die Hinrunde klappte noch perfekt, bei der alles entscheidenden Rückrunde, nun mit heißen Rennreifen, wirkten nach dem Start solche Kräfte auf das Getriebe des Ford Fiestas ein, dass der dritte Gang brach – ein Weiterfahren war so unmöglich. „Es ist schon wahnsinnig ärgerlich, wenn man den ganzen Tag über dominiert und dann beim letzten Rennen wegen eines Defektes ausscheidet“, gab ein geknickter Höller nach dem Rennen zu Protokoll.

Nomen est Omen

Möglicherweise ist der Ausfall im Finale aber eine glückliche Fügung für das Rennjahr 2025. Schon in den letzten beiden Jahren ereilte den immer erfolgshungrigen Oberösterreicher technische Defekte beim ROAC, in der darauffolgenden Rallycrosss-Saison holte Höller jeweils den so wichtigen Staatsmeistertitel. Bis zum Saisonstart im kommenden Frühjahr will der Publikumsliebling seinen Ford Fiesta wieder auf Vordermann bringen und das ein oder andere Zehntel aus dem fast 600-PS-starken Rennwagen quetschen. So soll der 46. Titel in seiner legendären Karriere gelingen.


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