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HOFKIRCHEN. Wie Unternehmen mithelfen können, die Energiewende in Oberösterreich voranzutreiben, schaute sich Landeshauptmann Thomas Stelzer im Träumeland in Hofkirchen an: Der Kinder- und Babymatratzen-Hersteller ist als klimaneutral zertifiziert und auf Kreislaufwirtschaft ausgerichtet.

  1 / 5   Landeshauptmann Thomas Stelzer mit Hannes und Gabi Nösslböck beim Rundgang durch das Träumeland: Hier werden Umwelt- und Klimaschutz als Chance genutzt. (Foto: Gahleitner)

„Wir machen Produkte für die nächste Generation, unsere Zielgruppe sind werdende Eltern. Nachhaltigkeit ist für sie besonders wichtig“, betonte Geschäftsführer Hannes Nösslböck beim Firmenrundgang. Im Hofkirchner Betrieb werde deshalb besonders auf diesen Aspekt geschaut. Träumeland stellt mit mehr als 100 Mitarbeitern Baby- und Kinder-Artikel ausschließlich aus heimischen Vorprodukten her. „Neben diesem Bekenntnis zur Regionalität sorgen die bewusste Müllreduktion, eine umweltfreundliche Heiztechnik inklusive Photovoltaik sowie der Einsatz von abgasfreien E-Fahrzeugen für einen vorbildlichen ökologischen Fußabdruck“, ergänzte Gabi Nösslböck.

Umweltschutz als Chance nützen

Im klimaneutralen Vorzeigebetrieb in Hofkirchen steht gerade der neunte Erweiterungsschritt seit 2002 bevor: Ab Sommer wird eine 3.500 m2 große Logistikhalle gebaut und das Werk wächst somit auf 14.000 m2 an. Landeshauptmann Thomas Stelzer zeigte sich beeindruckt: „Das Unternehmen ist ein Paradebeispiel dafür, dass in Oberösterreich Innovation und Nachhaltigkeit großgeschrieben werden. Es zeigt sich einmal mehr, dass Umwelt- und Klimaschutz als Chance genützt werden können“, gratulierte Stelzer zur „erfolgreichen Symbiose aus Umweltfreundlichkeit, Innovation und Absatzerfolg.“

Energiewende wird in OÖ vorangetrieben

Unternehmen wie Träumeland helfen bei der Umsetzung der Energiewende mit. „Neben der weiteren Forcierung öffentlicher Verkehrsmittel setzen wir dabei insbesondere auf die Nutzung umweltfreundlicher Energiequellen. Bis zum Jahr 2030 wollen wir beispielsweise die Produktion von Sonnenstrom verzehnfachen“, informierte der Landeshauptmann.


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