Neue Technologie ermöglicht Innovationen in der Fertigung bei Global Hydro
NIEDERRANNA. Bei Global Hydro in Niederranna werden derzeit erste Projekte mit einer neuen 3D-Fertigungsanlage abgewickelt.

Mit der Investition in die neue Fertigungsanlage beschreitet man bei Global Hydro, dem Spezialisten für Wasserkrafttechnologie, einen neuen Weg in der Produktion von Wasserkraftanlagen. Die neue Fertigungsstrategie sieht nun vor, diese hochbeanspruchten Teile aus mehreren unterschiedlichen Komponenten zusammenzubauen. „Dies bringt für uns und die Kunden mehrere Vorteile. Wir sind in der Produktion wesentlich flexibler und können stark beanspruchte Teilkomponenten aus widerstandsfähigeren Materialien anfertigen. Dies erhöht die Lebensdauer und bringt für unsere Kunden in der Wartung relevante Kostenvorteile“, erklärt Geschäftsführer Richard Frizberg.
Neuland
Um die dafür nötigen Voraussetzungen in der Produktion zu schaffen, wurde eine erste 3D-Fertigungsanlage angeschafft, die vor kurzem in Betrieb genommen wurde. „Wirsehen diese ersten Schritte durchaus auch als Testlauf, da wir hier echtes Neuland betreten. Die ersten Erfahrungswerte stimmen uns aber sehr positiv. Jetzt gilt es, dasnötige Fertigungs-Know-How und Partnerschaften aufzubauen, um in diesem zukunftsträchtigen Segment die Vorreiterrolle einzunehmen“, so der Geschäftsführer.
Die neu geschaffenen Möglichkeiten zur Herstellung und Kombination von komplexen geometrischen Formen sollen auch für die Weiterentwicklung des Designs genutzt werden. Frizberg: „Dieses Argument gewinnt im harten Wettbewerb zunehmend an Bedeutung.“
Neben der Nutzung für konkrete Kundenaufträge, wie etwa zuletzt bei Refurbishment-Projekten im DACH-Raum, bietet die additive Fertigung auch viele Möglichkeiten für Modellversuche. Diese sind für Global Hydro gerade für die Beauftragung bei größeren Wasserkraftprojekten von entscheidender Bedeutung.
Das Unternehmen
Global Hydro erwirtschaftete mit rund 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2020/21 einen Umsatz von rund 57 Millionen Euro. Die Exportquote liegt bei 95 Prozent.


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