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Vorrang für Radfahrer und Fußgänger: Weichen im Rohrbacher Stadtzentrum jetzt stellen

Martina Gahleitner, 27.06.2023 06:14

ROHRBACH-BERG.Der Bau der Nahwärmeleitung in den Sommermonaten bringt Herausforderungen für die Wirtschaft in der Rohrbacher Innenstadt. Die Grünen sehen darin aber auch eine Chance, jetzt die Weichen für mehr Verkehrssicherheit und eine Mobilitätswende zu stellen.

Die Rohrbacher Grünen wünschen sich einen Ausbau der Radinfrastruktur. (Foto: Kara - stock.adobe.com)

Man müsse jetzt handeln und die Energiewende und Mobilitätswende auch in der Stadtgemeinde voranbringen, meint Grüne-Fraktionsobfrau Jutta Müller: „Wir sehen natürlich die Herausforderungen für die Geschäfte und die Wirtschaft in diesem Bausommer und unterstützen die Aktivitäten. Gleichzeitig wollen wir Grüne aber die Chance nutzen und die Weichen für einen attraktiven Stadtplatz und sichere Geh- und Radwege ins Zentrum richtig stellen“, ergänzt sie. Mit den umfassenden Baumaßnahmen müssten unbedingt entsprechende Planungen sowie erste Umsetzungsmaßnahmen für mehr Verkehrssicherheit einhergehen.

Antrag im Gemeinderat

Die Grünen werden in der nächsten Gemeinderatssitzung einen Antrag zum Ausbau der Radinfrastruktur im Gemeindegebiet Rohrbach-Berg und der Weiterentwicklung des Parkleitsystems inklusive Geh- und Radwegen ins Zentrum einbringen. Gefordert werden etwa mehr Radabstellplätze (auch überdachte) und der sukzessive Ausbau von ordentlichen Radwegen mit Beleuchtung sowie die Entwicklung bzw. Aktualisierung eines Parkleitsystems inklusive Geh- und Radwegen ins Zentrum mitsamt entsprechender Beschilderung und ebenfalls guter Beleuchtung. Auch über Kurzparkzonen und Parkdauer sollte man diskutieren, meinen die Grünen.

Kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen sei ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und auch für die eigene Gesundheit. Immer mehr Menschen wollen dies auch tun, haben aber Angst um ihre Sicherheit und die Sicherheit ihrer Fahrräder. „Es ist Aufgabe der Politik, für Sicherheit und optimale Infrastruktur für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu sorgen. Dies gelingt am besten unter aktiver Einbindung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Wirtschaftsbetriebe in einem transparenten Prozess“, ist Stadträtin LAbg. Ulrike Schwarz überzeugt.


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