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Neue Mitglieder im Linzer Migrations- und Integrationsbeirat

Anna Fessler, 12.07.2023 17:18

LINZ. Der rumänische Verein Ro-Start, der bulgarische Verein Orfej und der afghanische Verein Kohe Baba sind neu im Migrations- und Integrationsbeirat (MIB) der Stadt Linz vertreten.

Vizebürgermeisterin Tina Blöchl (2.v.r.) mit (v.l.n.r.) Christian Ludwig (Ro-Start), Rezaie Roja und Amiri Fakhriyeh (Kohe Baba), Marieta Riedl (Orfej) und Amra Beganovic (Integrationsbeirat) (Foto: privat)

Mit der Mitgliedschaft können sich Communities, die in der Linzer Bevölkerung zahlenmäßig stark vertreten sind, einbringen und aktiv mitarbeiten. In Linz leben 6.403 Personen mit rumänischer, 2.969 mit afghanischer und 1054 mit bulgarischer Staatsbürgerschaft.

Marieta Riedl vom Verein Orfej, Christian Ludwig von Ro-Start sowie Amiri Fakhriyeh und Rezaie Roja von Kohe Baba folgten der Einladung von Integrationsreferentin Tina Blöchl, um mit ihr über die Linzer Integrationsstrategie und Ansätze für die Arbeit im MIB zu sprechen.

Die Vereine

Der Verein Orfej ist seit 2010 im Wissensturm aktiv und bietet Unterricht für Kinder in Bulgarisch, Geschichte, Musik und Zeichnen. Daneben betreut er eine Bibliothek und einen Radiosender. Der Verein Ro-Start wurde 2019 gegründet und hat seinen Vereinssitz in der Weißenwolffstraße. Ro-Start bietet schwerpunktmäßig Deutschkurse an und soll als Wegweiser für rumänische Bürger in Linz dienen sowie ihre Beteiligung am Stadtleben unterstützen. Der Kulturverein Kohe Baba besteht seit 2007 und organisiert Veranstaltungen, Sprachkurse für Kinder und Schwimmunterricht für Frauen.

Der Beirat

Der MIB setzt sich aus maximal 21 bestellten, ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen. Zudem entsenden im Gemeinderat vertretene Parteien (SPÖ, FPÖ, ÖVP, Grüne, NEOS, KPÖ) je ein Mitglied, das mit beratender Stimme vertreten ist. Die Aufgabe des Beirats ist die Vertretung der Interessen von Migranten auf Kommunal-Ebene und die aktive Arbeit an einem guten Zusammenleben in der Stadt.


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