Von 50 auf 300 Quadratmeter: Kräuter-Dorf-Laden in Klaffer soll ausgebaut werden
KLAFFER. Der kleine Kräuter-Dorf-Laden in Klaffer soll ausgebaut und um ein Café erweitert werden. Dazu ist die Übersiedlung an einen neuen Standort notwendig, auch Personal wird gesucht.

Nach einem Jahr Testlauf sieht Betreiber Kevin Weidinger, dass es „im Großen und Ganzen funktioniert“: „Es gibt zwar noch ein paar Schrauben, an denen man drehen kann, aber die Tendenz stimmt.“ Das bestärkt ihn, das Angebot auszubauen. Derzeit werden auf 50 Quadratmetern Artikel des Grundbedarfs in Selbstbedienung angeboten – die Klaffegger würden sich aber mehr wünschen und auch die Frage nach einem Café-Betrieb tauche immer wieder auf.
Für Weidinger eine logische Kombination, die sich lohnen könnte. Er plant deshalb den Umzug vom Raiffeisenbank-Gebäude ins ehemalige, seit einigen Jahren leer stehende Elektrikerhaus. Dort möchte er den bestehenden Nah & Frisch-Expresskauf in ein kleines Kaufhaus mit 150 Quadratmetern umwandeln, wo er dann auch flächenintensivere Lebensmittel, wie Bierkisten oder andere Getränke, anbieten könnte. Im Obergeschoß wäre dann nochmal so viel Platz für ein Café.
Mitarbeiter gesucht
Ob es mit der Verwirklichung der Ausbaupläne klappt, ist abhängig von Faktoren, die mit der Gemeinde Klaffer geklärt werden müssen, aber auch vom Personal. Aktuell sucht Kevin Weidinger für seine diversen Projekte Mitarbeiter fürs Café, für Catering und Food-Truck, Küchenhilfen und auch für ein Pub oder Bistro.
Wertvoller Nahversorger
In der Kräutergemeinde jedenfalls ist man dankbar für die Initiative des Schwarzenbergers. „Wir sind froh, wenn er als Nahversorger erhalten bleibt und unterstützen ihn, wo es möglich ist“, sagt Bürgermeister Franz Wagner.


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