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NEUFELDEN. Beim Besuch von Umweltlandesrat Stefan Kaineder bei Heim.Art-Künstler Joachim Eckl in der Station in Neufelden ging es um dessen künstlerische Aktivitäten, aber auch um die Renaturierung der Großen Mühl.

Grüne-Landesrat Stefan Kaineder (l.) war zu Gast in der Heim.Art-Station von Joachim Eckl in Neufelden. (Foto: Land OÖ)

Das Lebenselement Wasser in seinen verschiedenen Zuständen und damit zugleich dessen Wertschätzung spielen in den Werken von Joachim Eckl eine bedeutende Rolle. So hat der Neufeldner Künstler schon 2003 die Gemeinsame Schöpfung initiiert, bei der 348 Menschen an jedem der 60 Flusskilometer vom Ursprung der Großen Mühl bis hinunter zur Donau gleichzeitig Wasser geschöpft haben. Durch diese gemeinsame Handlung entstand eine einmalige Momentaufnahme des Flusses.

In Folge konnten Eckl und der damalige Wasserlandesrat Rudi Anschober eine freiwillige Steigerung der Restwasserabgabe unter der Staumauer von Neufelden durch die Energie AG bewirken – die Große Mühl bekam ihr Wasser zurück.

Schwerpunkt im Nationalen Gewässerschutzplan

Auch der jetzige Besuch von Umweltlandesrat Stefan Kaineder stand – neben dem Austausch über die künstlerischen Aktivitäten von Eckl und über Kunst, Wasserwirtschaft und Politik – im Zeichen einer möglichen Renaturierung entlang des Flusses. Die Große Mühl ist ein Schwerpunktgewässer im Rahmen des dritten Nationalen Gewässerschutzplans. Drei sogenannte kleine Maßnahmen sind hier angedacht, also lokale Verbesserungen der Flussbettstrukturen im bestehenden Abflussprofil ohne zusätzlichen Flächenbedarf. Der Fokus liegt auf der Verbesserung des Lebensraums Gewässer durch Renaturierungen, hier gibt es in OÖ Potenzial an 212 Sanierungsbereichen.


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