Ein Knotenpunkt für Innovation und Gemeinschaft: Futuro ist eröffnet
ROHRBACH-BERG. Während in anderen Städten oft nur die Peripherie brummt, zeigt Rohrbach-Berg, wie es auch anders gehen kann: Mitten im Stadtzentrum, wo einst das Gasthaus Leitner stand, hat die Steuerberatungs-Kanzlei Raml & Partner ein modernes Gebäude hingestellt und dieses jetzt gemeinsam mit den Mietern offiziell eröffnet.

Auf 1.800 m2 Gesamtfläche hat sich die Steuerberatung Raml & Partner, die auf den obersten beiden Stockwerken zu finden ist, die Kanzlei TKT Rechtsanwälte, die VKB Bank, das Leaderbüro Donau-Böhmerwald sowie Chirurg Werner Stütz und die Bäckerei Oberngruber als Nachbarn dazugeholt. „Es ist ein Dienstleistungszentrum mit Unternehmen, die zusammenpassen und die Wertschöpfung entstehen lassen“, fasste Hausherr Markus Raml bei den Eröffnungsfeierlichkeiten zusammen. Durch den neuen Kanzleistandort müssten die Mitarbeitenden künftig auch nicht mehr nach Linz pendeln. „Arbeit zu den Menschen bringen und nicht Menschen zur Arbeit, ist das Ziel.“
70 Arbeitsplätze im nachhaltigen Gebäude
Im Endausbau soll das Futuro 70 Arbeitsplätze bieten und damit einen Beitrag zur Belebung des Stadtzentrums leisten. Sechs Millionen Euro wurden investiert – für Markus Raml „ein Lebenswerk“. Bei dem natürlich auch auf Nachhaltigkeit geschaut wurde: mit der Kalkstein-Fassade, Steinwoll-Dämmung, der großen Photovoltaik-Anlage auf der Südseite, der Luft-Wärme-Pumpe oder der begrünten Dachterrasse.
Die Eröffnung selbst war für den Gastgeber „eine Einladung an die Gemeinschaft, sich zu vernetzen, zusammenzuarbeiten und gemeinsam zu wachsen.“ Auch Meinhard Lukas, Rektor der Kunstuni Linz, Rohrbach-Bergs Bürgermeister Andreas Lindorfer und LAbg. Gertraud Scheiblberger lobten den Mut zum Neubau im Stadtzentrum. „Wie der Name schon sagt, wurde hier für die Zukunft gebaut und gedacht“, betonte Lukas.
Altes vergeht, Neues entsteht
Nachdem ein alter Nussbaum auf dem Parkplatz für das Futuro weichen musste, wurde ein neuer Baum gepflanzt. Drumherum steht nun eine Bank, die aus dem Holz des alten Baumes geschaffen wurde.
Außerdem wurde eine Zeitkapsel im Erdgeschoß des Gebäudes eingesetzt, die ein Stück Geschichte für künftige Generationen, aber auch einen Blick in die Zukunft von Kindern und Mitarbeitenden enthält. In 25 Jahren wird die Edelstahlbox wieder geöffnet werden.


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