Radkultur und Pilgern sind heuer die touristischen Schwerpunkte im Mühlviertel
MÜHLVIERTEL. Auf zwei Rädern oder Schusters Rappen das schöne Mühlviertel erkunden: Auf diese Pferde setzen die heimischen Touristiker 2026
Das RadangeVelorama Mühlviertel richtet sich an Gravel- und Rennradfahrer und holt sowohl Sport- als auch Genussradler mit einzigartigem Panorama, verkehrsarmen Nebenstraßen, Schotterwegen sowie sanften und fordernden Hügeln ab.
Basis ist eine Kooperation aus 21 Partnerbetrieben in Hotellerie sowie weiteren Partnern aus Gastronomie, Sporthandel, Werkstätten und Service. So entsteht ein mühlviertelweites System aus Infrastruktur, Streckenqualität und regionaler Wertschöpfung.
Pilger kommen auf ihre Kosten
Neben dem Radfahren baut das Mühlviertel sein Pilgerangebot aus. Eine neue Broschüre stellt die sieben Pilgerwege der Region vor. Im Frühjahr 2026 wird der Wilheringer Pilgerweg eröffnet. Der 132 Kilometer lange Weg führt in sechs Etappen von der Donau zur Moldau und verbindet zwölf Gemeinden von Oberösterreich bis nach Südböhmen.
Auch die Kulinarik wird weiterentwickelt. Im Projekt Bio.Genuss Mühlviertel-Donau öffnen 13 Bio-Betriebe ihre Höfe für Besucher. Sie geben Einblick in biologische Landwirtschaft, Verarbeitung und Handwerk. Mehr als 20 Partner aus Gastronomie und Hotellerie binden regionale Bio-Produkte aktiv in ihr Angebot ein. Dadurch wird Herkunft und Qualität sichtbar und nachvollziehbar.
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