Schüsse auf Asylheim in Rosenau weiter ungeklärt: Ermittlungen wurden abgebrochen
ROSENAU AM HENGSTPASS. Die Ermittlungen nach den Schüssen auf ein Asylquartier in Rosenau im August 2017 wurden abgebrochen.

Rund ein halbes Jahr, nachdem unbekannte Täter auf ein Asylquartier in der Ortschaft Dambach (Gemeinde Rosenau am Hengstpass) geschossen haben, wurden nun die Ermittlungen in dem Fall abgebrochen. „Alle Maßnahmen haben aus Sicht der Staatsanwaltschaft zu keinem Erfolg geführt“, bestätigte der Steyrer Behördensprecher Andreas Pechatschek gegenüber der APA.
Zwei gezielte Schüsse auf die Eingangstür des Asylquartiers
Am 27. August 2017 um 2.10 Uhr feuerten bislang unbekannte Täter mit einem Schrotgewehr auf die Eingangstüre des Asylquartiers und sind dann mit einem Auto geflüchtet. Verletzt wurde niemand. Es gebe nun keinen Ansatzpunkt, was noch zu tun sei, so Pechatschek. „Wir können nur mehr auf Inspektor Zufall warten“, gibt er aber nicht auf und erinnert an einen Mordfall aus dem Jahr 1989 in Steyr. Dieser wurde nach 25 Jahren geklärt, weil sich die DNA-Wissenschaft weiterentwickelt hat und ein Treffer gelandet wurde.


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