Heilpädagogin: "Wer viele Orangen isst, erkältet sich oft erst recht."
Mit Schnee und Kälte zeigt der Winter gerade, dass es ihn noch gibt. Wer vorsorgt, bleibt auch in der kalten Jahrzeit fit und vital.

„Eigentlich sollte man schon im Herbst vorsorgen“, meint Sonja Retschitzegger gleich mal vorweg. Die Heilkräuterpädagogin aus Rosenau ist überzeugt, dass man sein Immunsystem gar nicht früh genug für den Winter stärken kann.
Von Hagebutte bis Holunder
Aber auch jetzt kann man noch viel tun: „Hagebuttentee ist immer eine gute Wahl. Der enthält viel Vitamin C und wärmt von innen.“ Wärmendes Vitamin C ist auch in Holunderbeeren in reichem Maße vorhanden.
Die gegenteilige Wirkung hingegen hat kühlendes Vitamin C, wie es in Orangen vorkommt. Stattdessen solle man lieber heimisches Lagergemüse, wie Kohl, Kraut und Kürbis (am besten mit Ingwer und Muskatnuss) verzehren.Gut für Teemischungen eignen sich Hibiskus, Thymian, Salbei und Eibisch sowie wärmende Gewürze, wie Zimt und Nelken. „Im Grunde alle Gewürze, die auch in Lebkuchen vorkommen.“
Ein Bad in Nadeln gefällig?
Neben der klassischen Hühnerbrühe mit Wurzelgemüse setzt Retschitzegger auf ein Bad in Tannen- und Fichtennadeln. Aus diesen fertigt man einen Absud, den man zu einem Vollbad hinzugießt. Die ätherischen Öle haben eine befreiende Wirkung auf die Atemwege.


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