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ROSSBACH. Eine unbekannte Anruferin forderte einen Pensionisten aus Roßbach auf, eine Zahlung über 400 Euro zu tätigen, da er eine Kündigung versäumt haben soll. Dem 68-Jährigen kam das seltsam vor und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Der 68-Jährige wurde aufgefordert, 400 Euro zu zahlen. Doch er ließ sich von der Anruferin nicht beirren und erstattete Anzeige. Foto: Weihbold

Ein 68-jähriger Pensionist aus Roßbach durchschaute den Betrugsversuch einer unbekannten Anruferin, die am Nachmittag des 3. März bei ihm anrief. Sie stellte sich als „Dr. Claudia Schmid“ vor, eine Mitarbeiterin eines vermeintlichen Inkassobüros.

Der Pensionist habe im Jahr 2014 an einem Gewinnspiel teilgenommen und habe die diesbezügliche Kündigung nie vorgenommen. Deshalb wurde er von der Anruferin aufgefordert, einen Betrag von 400 Euro zu überweisen. Diese Summe hätte sich anhand der angeblich unterschriebenen Geschäftsbedingungen angehäuft. Würde der Pensionist diesen Geldbetrag nicht innerhalb der nächsten Tage einzahlen, würde eine Mahngebühr von 3000 Euro anfallen.

Der 68-jährige Roßbacher ließ sich von der Anruferin aber nicht beirren und erstattete Anzeige. Die Täterin sprach einwandfrei Deutsch und hatte keinen Akzent. Zu einem finanziellen Schaden kam es nicht.


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