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Bürgermeisterin Gabriele Dittersdorfer: "Wasserversorgung erfordert eine Zusammenarbeit der Gemeinden"

Susanne Winter, MA, 09.10.2019 12:11

ROSSLEITHEN. Seit elf Jahren ist Gabriele Dittersdorfer Bürgermeisterin in Roßleithen. Tips sprach mit ihr über aktuelle Projekte in der Gemeinde.

Bürgermeisterin Gabriele Dittersdorfer, Foto: Winter
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Tips:Welche Projekte wurden in Roßleithen umgesetzt?

Gabriele Dittersdorfer: Die Traudlhütten-Brücke in Richtung Pießling Ursprung wurde heuer erneuert. Der Parkplatz und die Zufahrt beim Gasthaus Sengsschmied sowie die Zufahrt beim Güterweg Ferstl wurden asphaltiert. Weiters erfolgt eine teilweise Sanierung der Linzer-Gemeindestraße. Zudem saniert der Wegeerhaltungsverband Eisenwurzen die Setzungen am Güterweg Tamberg. Am Beginn des Güterweges muss der Unterbau neu errichtet werden.

Tips:Gibt es schon einen Käufer für die sogenannte Scherwiese?

Dittersdorfer: Nein, leider noch nicht. Das Grundstück mit Gebäude steht nach wie vor zum Verkauf, wir hätten gerne mindestens 100.000 Euro dafür. Die Grundfläche beträgt 3.158 Quadratmeter und ist als Betriebsbaugebiet gewidmet.

Tips:Wie läuft das Projekt „Gehwegerrichtung und Entschärfung der Hacklkurve“?

Dittersdorfer: Es freut mich, dass dieses Projekt nächstes Jahr in Angriff genommen werden kann.

Tips:Wie geht es bei der Trinkwasserversorgung voran?

Dittersdorfer: Ich bin seit Kurzem Obfrau des Reinhalteverbandes und arbeite an der Gründung eines gemeindeübergreifenden Wasserverbandes, der im Reinhalteverband eingegliedert werden soll. In Zeiten der knappen Ressourcen von Personal und Wasser sowie der Rechtskonformität glaube ich, dass eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit richtig wäre.

Tips:Was tut sich im Bereich der Kinderbetreuung?

Dittersdorfer: Seit Schulbeginn erfolgt die Nachmittagsbetreuung in der Volksschule durch die Kinderfreunde.

Tips:Was gefällt Ihnen in Roß­leithen besonders gut?

Dittersdorfer: Die Aktivitäten der Gesunden Gemeinde unter dem neuen Arbeitskreisleiter Vizebürgermeister Kurt Pawluk sind nach wie vor sehr vielfältig. Es freut mich, dass der Amtsleiterwechsel so unproblematisch über die Bühne gegangen ist. Mir gefällt die gute Zusammenarbeit in der Verwaltung und die Unterstützung der neuen Amtsleiterin, die sich schon gut eingearbeitet hat. Wir haben in den vergangenen Jahren viel angespart und können im kommenden Jahr wieder Projekte umsetzen.

Tips:Welche sind das zum Beispiel?

Dittersdorfer: Steinschlagsicherungen, der Rohrbruch unter der A9 sowie die Erneuerung von Wasserleitungen.


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