Neuer Pachtvertrag gibt grünes Licht für Schisaison in Sandl
SANDL. Grünes Licht gibt es für das Schivergnügen auf dem Viehberg: Der Grundbesitzer und der Schiliftbesitzer, die Infrastruktur Sandl GmbH, haben sich auf einen neuen Pachtvertrag für die kommenden fünf Jahre geeinigt.

Treue Tips-Leser kennen die Vorgeschichte: Zwischen dem Grundbesitzer-Ehepaar Monika und Heinz Biebl aus Wartberg und der Infrastruktur Sandl GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der Gemeinde Sandl, war ein Rechtsstreit entbrannt. Dieser gipfelte zwischenzeitlich in einer Räumungsklage gegen den Schilift einerseits und im Ansuchen um zwangsweise Einräumung einer Dienstbarkeit auf dem rund 20.000 Quadratmeter großen Wiesenstück auf dem Viehberg auf der anderen Seite. Ein Kaufangebot hatte Familie Biebl abgelehnt
Persönlicher Kontakt war Lösung
„Letztendlich haben weder die Anwälte noch das Land OÖ den Stein für eine gütliche Einigung ins Rollen gebracht, sondern der persönliche Kontakt zwischen den Betroffenen“, ist Sandls Amtsleiter Alois Quass, Geschäftsführer der Infrastruktur Sandl GmbH, erleichtert über die gütliche Lösung. Rechtzeitig vor Beginn der Schisaison 2017/2018 haben die beiden Vertragsparteien nun einen neuen Pachtvertrag über die betroffene Fläche für die kommenden fünf Jahre unterzeichnet.
Nie Unrealistisches verlangt
„Wir wollten als Grundbesitzer immer nur unser Recht auf Grund und Boden schützen, damit sich für unsere Rechtsnachfolger in Zukunft keine bösen Überraschungen hervortun“, kommentieren Monika und Heinz Biebl die Sache. Sie seien stets verhandlungsbereit gewesen und hätten nie Unrealistisches verlangt, auch nicht in finanzieller Hinsicht auf den Pachtzins.
Konsens auch nach Vertragsablauf
Das Ehepaar Biebl will weiterhin konsensbereit bleiben. „Wenn uns der Schiliftbetreiber künftig auf Augenhöhe begegnet und Wertschätzung entgegenbringt, stellen wir auch nach Ablauf des fünfjährigen Pachtvertrags deinen weiteren Liftbetrieb auf unserem Grund in Aussicht.“ Das ist ganz im Sinne von Geschäftsführer Alois Quass: „Nur das persönliche Gespräch hat diese Angelegenheit zu einem gütlichen Ende gebracht - das werden wir beibehalten.“ Dem Schispaß auf dem Viehberg steht also nichts mehr entgegen!


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