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SANDL. ServusTV dreht seit Mitte September die Heimatleuchten-Folge „Das Mühlviertel“, begegnet dabei einzigartigen Menschen und filmt deren Leben und Handwerk sowie bezaubernde Ortschaften. Auch bei Steinbildhauer Christian Prückl aus Hundsberg rückte das Fernsehteam zu Dreharbeiten an.

Christian Prückl aus Sandl inmitten seiner Skulpturen. Fotos: ServusTV
  1 / 7   Christian Prückl aus Sandl inmitten seiner Skulpturen. Fotos: ServusTV

Christian Prückl – der Mann mit dem Granit-Tick. Seitdem ihm sein Bruder ein Seminar bei einem Linzer Bildhauer schenkte, lässt der Granit den mittlerweile 59-jährigen nicht mehr los.

Mehrmals die Woche durchstreift Christian Prückl auf der Suche nach dem einen Stein Wald und Wiesen. Mit Traktor, Sattelschlepper oder auch mit den bloßen Händen schleppt er die Jahrtausende alten Steinblöcke dann zu seinem Hof. Sein größtes Werk schätzt Prückl auf 50 Tonnen Gewicht. Am liebsten entwirft der Sandler Skulpturen.

„Staub“-Jause, um die Nachbarn milde zu stimmen

Seit zwei Jahren kann Christian Prückl auch von diesem nicht ungefährlichen Job der Steinbildhauerei leben. Zwei Mal schon bekam Prückl Granit-Splitter ins Auge. Gearbeitet wird seitdem nur mehr mit Vollgesichts-Maske und Schutzbrille – und außerdem mit eingeöltem Körper, um Staubablagerungen in den Poren zu verhindern. Zwei Liter Wasser trinkt der Steinbildhauer am Tag, damit der Staub aus dem Körper gespült wird.

Jede Woche lädt Christian Prückl seine Nachbarn zur sogenannten „Staub-Jausen“ ein, um sie wegen des vielen Lärms und Drecks milde zu stimmen.

Ausgestrahlt wird die Heimatleuchten-Sendung „Das Mühlviertel“ am 8. November um 20:15 Uhr auf ServusTV


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