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SANDL. Als „Top oder Flop“ bewerteten zwei Kunstexpertinnen vom Dorotheum Wien die mitgebrachten Schätze beim Jubiläumsfest „30 Jahre Hinterglasmalerei“. 

  1 / 4   Der ein oder andere Schatz wurde von den Expertinnen beim Jubiläumsfest in Sandl entdeckt. Fotos: Anton Stöcklegger

„Diese Hinterglasbilder sind zuhause noch zum Vorschein gekommen. Jetzt würde mich interessieren, was sie wert sind“, meinten diejenigen, die ihre Bilder zum Jubiläumsfest mitbrachten. Die beiden Expertinnen zeigten sich, zum einen vom großen Andrang und zum anderen von den vielfältigen Bildern sehr beeindruckt. Nicht selten bekamen die Besitzer zu hören: „Das ist ein ganz besonders, schönes und fein gearbeitetes Bild.“ Den Wert bezifferten die Expertinnen teilweise mit bis zu einigen hundert Euro.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Mehr zur Entstehungsgeschichte des Museums und der angrenzenden oberösterreichisch-böhmischen Begegnungsstätte erfuhren die zirka 130 Gäste beim Festakt am Nachmittag. Das Jubiläum wurde im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Vereintes Europa – 30 Jahre Fall des Eisernen Vorhanges“ gemeinsam mit den Gemeinden Leopoldschlag, Rainbach und Windhaag gefeiert. „Ich sehe da eine sehr schöne Zusammenarbeit mit den benachbarten Gemeinden entstehen“, zeigt sich Mitorganisatorin Irmgard Quass begeistert. Ivan Sladik, Direktor des Regionalmuseums Krumau, betonte in seiner Festrede die sehr gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit dem Hinterglasmuseum Sandl.

„Neue Mittelschule goes Hinterglas“

Der jungen Generation die Tradition zu vermitteln und sie für das Hinterglasmalen zu begeistern, das waren die Intentionen des Projektes „Neue-Mittelschule Sandl goes Hinterglas“. Das Malen wird als Freigegenstand angeboten. Die jungen Künstler kommen zu Irmgard Quass ins Museum und malen an ihren Werken. Die Bilder werden auf Handwerksmärkten und Kirtagen verkauft.


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