Oberngruber bester Österreicher beim 37. Ötztaler Radmarathon
SARLEINSBACH/JULBACH. Über 14.000 Rennradfahrer haben sich heuer für einen Startplatz beim Ötztaler Radmarathon beworben. Rund 4000 haben schließlich bei der Auslosung einen Platz ergattert. Der Ötztaler ist der berühmteste Radmarathon im deutschsprachigen Raum und für viele Radsportler das Saisonhighlight. Bei der heurigen Auflage waren auch der Sarleinsbacher Christian Oberngruber (Paintball Fritz) und Josef Stadlbauer (Bike next125 Cycling) dabei.

238 Kilometer und 5500 Höhenmeter gilt es beim Ötztaler zu bezwingen. Start- und Zielort ist Sölden. Von dort geht es durch das Kühtai nach Innsbruck, anschließend über den Brenner nach Südtirol und über den Jaufenpass und das Timmelsjoch wieder nach Sölden zurück. Ein Rennen für echte Kletterer also.
Kletterpartie
Und wer von Klettern spricht muss in diesem Zusammenhang auch von Christian Oberngruber sprechen. In einer Zeit von sieben Stunden und sechs Minuten wurde der Sarleinsbacher als bester Österreicher siebter der Gesamtwertung. „Es war für mich einer der härtesten Rennen überhaupt“ schreibt Oberngruber auf Facebook. Umso beachtlicher, dass er bei seiner ersten Teilnahme in die Top Ten fahren konnte.
Blühender Herbst
„Nicht zuletzt aufgrund des nahenden Ende meiner aktiven Radsportkarriere, schwirrten während des langen Rennens unglaubliche Gedanken wie „Genieße einfach die Fahrt“ durch meinen Kopf“ erzählt hingegen Josef Stadlbauer nach dem Wettkampf. Letztendlich gab aber auch er wieder ordentlich Gas. Nach sieben Stunden, 47 Minuten und 18 Sekunden konnte er sich auf den fünften Platz in seiner Altersklasse setzen.


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